NSC verpasst Punkt nur knapp

Die Regionalliga-Tischtennisspieler des NSC Watzenborn-Steinberg unterlagen am Wochenende dem Tabellendritten aus Seligenstadt äußerst knapp mit 7:9. Den Watzenbornern, die ohne ihre etatmäßige Nummer zwei, Florian Müller, spielten, bleiben jetzt noch neun Spiele in der Rückrunde, um den Abstieg zu verhindern. Die Erwartungen waren im Vorhinein nicht besonders groß gewesen, musste man doch nicht nur auf Müller verzichten, sondern traf auch noch auf eine Mannschaft, die um den Aufstieg kämpft.

(jk) Die Doppelumstellung (Harnisch/ Kirchherr auf Doppel eins und Moritz/Schmidt auf Doppel drei) funktionierte prächtig, denn beide Doppelpaarungen konnten deutlich in drei Sätzen gewinnen. Marcin Kubiak und Ruven Sauer kämpften in ihrem Doppel, unterlagen allerdings in vier Sätzen. "Das war ein optimaler Start, denn unser Ziel war es, mit einer 2:1-Doppelführung in die Einzel zu gehen", freute sich Mannschaftsführer Thomas Schmidt.

Der Pole Marcin Kubiak überzeugte in seinem ersten Einzel und konnte damit die Niederlage von Fabian Moritz wettmachen. Stefan Harnisch hatte in seinem Match nach einer 2:0-Satzführung zu kämpfen, siegte jedoch im Entscheidungssatz mit 11:6. Nachdem Torsten Kirchherr in vier Sätzen unterlag, fertigte Schmidt seinen Gegner ab, der als Ersatzmann normalerweise in der Bezirksoberliga aktiv ist. Nach zwei Niederlagen - Ruven Sauer unterlag knapp 2:3 und Kubiak 0:3 - kam der Knackpunkt der Partie. "Fabian Moritz und Stefan Harnisch haben beide super aufgespielt, jedoch parallel beide unglücklich im Entscheidungssatz 9:11 verloren. Hätten wir diese Spiele erfolgreich beenden können, wäre ein Punkt wirklich möglich gewesen", berichtete Schmidt. Kirchherr zeigte im nächsten Match eine starke Leistung und siegte mit 11:7, 11:7 und 14:12.

In den letzten beiden Einzeln des Tages wechselten sich Niederlage und Sieg ab, sodass beim Stande von 7:8 aus Sicht des NSC das Abschlussdoppel die Entscheidung bringen musste.

Kirchherr/Harnisch spielten toll auf, unterlagen allerdings knapp mit 10:12, 6:11, 11:1 und 12:14. Nach etwas mehr als vier Stunden Spielzeit resümierte Kapitän Schmidt: "Wir haben eine tolle Leistung gezeigt. Wir sind zufrieden mit dem Spiel und sind überzeugt, wenn wir die Leistung konservieren und in den anderen Spielen gegen gleich starke Mannschaften abrufen können, die Klasse zu halten."

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