Sam Henrich (l.) steht mit seiner FSG Wettenberg im "Kellerduell" bei der SG Lahnfels unter Druck, Lorenz Krah (Nr. 4) will derweil mit seinen TSF Heuchelheim gegen den FSV Braunfels den siebten Saisonsieg landen. FOTO: FRIEDRICH
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Sam Henrich (l.) steht mit seiner FSG Wettenberg im "Kellerduell" bei der SG Lahnfels unter Druck, Lorenz Krah (Nr. 4) will derweil mit seinen TSF Heuchelheim gegen den FSV Braunfels den siebten Saisonsieg landen. FOTO: FRIEDRICH

Verlieren verboten!

  • vonPeter Froese
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(fro). Die Spvgg. Leusel ist in der Fußball-Gruppenliga bereits heute beim SSC Burg im Einsatz. Am Sonntag müssen der MTV 1846 Gießen beim SV Emsdorf, die FSG Wettenberg bei der SG Lahnfels und der TSV Lang-Göns beim VfL Biedenkopf antreten. Die TSF Heuchelheim empfangen den FSV Braunfels.

SSC Burg - Spvgg. Leusel (heute, 16 Uhr):Der SSC konnte in den letzten sechs Spielen lediglich zwei Zähler verbuchen, während die Gäste im gleichen Zyklus den Platz nur einmal als Sieger verlassen konnten. "Wir müssen sehen, dass wir am Ende das bessere Ende für uns haben", sagt Thomas Brunet. Der Trainer der Grün-Weißen wird mindestens ein halbes Jahr auf Fatih Celiksoy verzichten müssen, der sich einer Knie-OP unterziehen muss. Matthias Lutz und Marius Eifert sind wieder im Lauftraining und stehen vor ihrem Comeback. Roman Brenneis (krank) und Tim Suntheim (Schulter) fallen aus, sodass Finn Luca Dietz zwischen die Pfosten rücken wird.

SV Emsdorf - MTV 1846 Gießen (Sonntag, 15 Uhr):Die Elf von Spielertrainer Michael Delle musste sich gegen die Spvgg. Leusel (0:0) und den FSV Schröck (1:4) mit einem Punkt begnügen. Auch der SV hat sich gegen die "Kellerkinder" FSG Wettenberg (1:1) und FSV Braunfels (2:2) nicht mit Ruhm bekleckert. "Der SV ist ein verschworener Haufen, der spielerisch zum Erfolg kommen will. Wir dürfen den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen und müssen ihn dazu früh unter Druck setzen", sagt Delle. Noah Hannay (Urlaub), Simon Gross (Trainingsrückstand), Niklas Leidich, Lucas Vogler und Marvin Dannewitz (alle verletzt) fehlen. Paul Vollrath und Thimothy Nyombi sind wieder dabei.

SG Lahnfels - FSG Wettenberg (Sonntag, 15 Uhr, in Sarnau):Trotz der 1:3-Niederlage beim neuen Tabellenführer SG Waldsolms war FSG-Trainer Bastian Panz mit der Leistung seiner Elf zufrieden. "Die Einstellung hat trotz zahlreicher weiterer Ausfälle gestimmt. Leider fehlte uns im Angriff die Kaltschnäuzigkeit, um unsere Chancen in Tore umzumünzen", sagt Panz. Auch wenn das "Kellerduell" nach magerer Kost klingt, erwartet der Pädagoge eine kampfbetonte Partie. "Beide müssen gewinnen. In diesem Spiel wird es darauf ankommen, den Sieg mehr als der Gegner zu wollen", sagt Panz. Bei den Gästen fehlen Leonhard Blumrich, Marvin Maesser (beide Studium), Leon Mattig (gesperrt), Moritz Panz, Berkan Genc, Patrick Leipold Maid, Maximilian Lorz und David Hovestadt (alle verletzt). Der Einsatz von Adil Hamidovic und Maximilian Fries ist fraglich. Sam Henrich, Lukas Panz und Andrée Heimer kehren zurück.

VfL Biedenkopf - TSV Lang-Göns (Sonntag, 15.15 Uhr):Eine gebrauchte halbe Stunde, bei der der RSV seiner Mannschaft in puncto Spritzigkeit und Laufbereitschaft überlegen war, führte TSV-Trainer Frederik Weinecker als Grund für das 1:3 in Büblingshausen an. "Wir waren bei allen Gegentoren gedanklich nicht auf dem Platz. Gegen den VfL müssen wir uns wieder auf die Grundtugenden fokussieren", mahnt Weinecker. Dem TSV-Trainer stehen Jonathan Claus und Henning Noll wieder zur Verfügung. Simon Schreiber, Christian Jost und Betim Omura (alle verletzt) fehlen.

Ob die Partie stattfindet, stand aber am späten Freitagabend noch in den Sternen. Aufgrund eines Verdachtfalls in den TSV-Reihen bezeichnete Abteilungsleiter Matthias Janke die Austragung als "unwahrscheinlich". Eine Entscheidung folgt heute.

TSF Heuchelheim - FSV Braunfels (Sonntag, 15.15 Uhr):Nach dem 0:1 in Wetter wollen die TSF gegen den FSV eine positive Antwort liefern. "Wir haben beim VfB zu wenig Mut bewiesen und konnten gegen einen tief stehenden Gegner nicht genügend Chancen herausspielen. Da es uns bislang immer gelungen ist, nach einem negativen Ergebnis zurückzukommen, wollen wir auch gegen den FSV den Schalter umlegen. Braunfels tritt aggressiv auf und ist unangenehm zu bespielen", sagt Daniel Marx. Personell kann der TSF-Trainer aus dem Vollen schöpfen.

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