Verlängerung startet mit 0:7-Lauf

In der Basketball-Oberliga der weiblichen U18-Jugend musste sich die TSG Wieseck am Wochenende in Groß-Gerau nach Verlängerung mit 91:99 geschlagen geben. Nach einem 86:86 in der regulären Spielzeit verschlief das Team von Trainer Florian Quapil dabei die Anfangsphase der Verlängerung.

Von SKS

In der Basketball-Oberliga der weiblichen U18-Jugend musste sich die TSG Wieseck am Wochenende in Groß-Gerau nach Verlängerung mit 91:99 geschlagen geben. Nach einem 86:86 in der regulären Spielzeit verschlief das Team von Trainer Florian Quapil dabei die Anfangsphase der Verlängerung.

Bereits zu Spielbeginn agierten die Wieseckerinnen nervös und haderten vor allem mit der Zonenverteidigung ihres Gegners. Nach einem 19:31-Rückstand zur Mitte des zweiten Viertels setzte die TSG dann jedoch zu einer Aufholjagd an, dank derer Gastgeber Groß-Gerau nur mit einer Miniführung von 44:43 in die Kabine gehen konnte. Auch im zweiten Durchgang gehörte der bessere Start den Südhessinnen. "Dann legten wir aber den Schalter um, reduzierten unsere Ballverluste drastisch und kamen über eine gute Offensive zurück ins Spiel", sagte Quapil. Die so erspielte Fünf-Punkte-Führung konnte im Schlussabschnitt lange verwaltet werden. Erst als Groß-Gerau 40 Sekunden vor dem Ende auf 82:86 verkürzte, kam erneut Nervosität auf. Wieseck fing sich einen Fastbreak zum 84:86-Anschluss – und foulte bei nur noch vier zu spielenden Sekunden tief in der gegnerischen Hälfte. An der Freiwurflinie rettete sich der TV so in die Verlängerung. Davon sichtlich geschockt ließ Wieseck einen 7:0-Run in den ersten 75 Sekunden der Extraspielzeit zu, die selbige früh entschied. "Wir haben uns im Prinzip gerade im Vergleich zum Spiel gegen Marburg verbessert gezeigt. Unser emotionaler Zusammenbruch ist aber inakzeptabel", sagte Quapil nach dem Spiel. Besser laufen soll es gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt am nächsten Samstag.

Wieseck: Beck (4), Heyne, Schmunk (6), Wereschinski (24), Bommersheim (15), Herrmann (4), Stemmler (4), Schäfer (13), Schneider (21).

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