Der Ex-Gießener Joshiko Saibou und sein letzter Arbeitgeber Baskets Bonn haben in ihrem Rechtsstreit eine gütliche Einigung erzielt. FOTO: DPA
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Der Ex-Gießener Joshiko Saibou und sein letzter Arbeitgeber Baskets Bonn haben in ihrem Rechtsstreit eine gütliche Einigung erzielt. FOTO: DPA

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(sid). Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn und der in Ungnade gefallene Nationalspieler Joshiko Saibou, früher auch für die Gießen 46ers aktiv, haben in ihrem Rechtsstreit außergerichtlich zusammengefunden. "Die Parteien einigten sich im Rahmen eines Vergleichs und vereinbarten Stillschweigen über den Inhalt", teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Damit wird es keinen weiteren Gerichtstermin geben.

In der Vorwoche hatte das Bonner Arbeitsgericht den Parteien noch eine Woche für eine gütliche Einigung eingeräumt, ehe am 25. November ein Verkündungstermin stattgefunden hätte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Baskets und Saibou noch nicht einigen können. Das Gericht hatte vorgeschlagen, dass der Verein dem 30-Jährigen, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 datiert war, neun Bruttomonatsgehälter zahlen sollte.

Die Baskets hatten sich Anfang August nach Saibous Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die Anti-Coronamaßnahmen in Berlin von dem Spieler getrennt. Am 26. August war es vor dem Arbeitsgericht bereits zu einem Gütetermin mit den beiden Parteien gekommen, eine Einigung gab es seinerzeit nicht. Grund für die Kündigung Saibous, der mit seiner Freundin, Weitspringerin Alexandra Wester, an der Demo teilgenommen hatte, war nach Klubangaben der Umstand, dass der Spieler "ein permanentes Infektionsrisiko" sei. Ein "wasserdichtes Hygienekonzept" sei mit Saibou "nicht zu machen". Dieser bezeichnete seinerseits die Kündigung als "Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit" und reichte Klage ein.

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