Bundesliga

Vechta fügt Bayern die zweite Saisonniederlage zu

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Aufsteiger Rasta Vechta hat gegen die Basketballer des FC Bayern den nächsten Coup geschafft und dem Bundesliga-Spitzenreiter die zweite Saison-Niederlage zugefügt. Die Niedersachsen setzten sich am Sonntag mit 93:75 durch und festigen ihren dritten Platz. Die Münchner bleiben zwar weiter Tabellenführer, bekommen aber den Druck der Verfolger zu spüren.

Aufsteiger Rasta Vechta hat gegen die Basketballer des FC Bayern den nächsten Coup geschafft und dem Bundesliga-Spitzenreiter die zweite Saison-Niederlage zugefügt. Die Niedersachsen setzten sich am Sonntag mit 93:75 durch und festigen ihren dritten Platz. Die Münchner bleiben zwar weiter Tabellenführer, bekommen aber den Druck der Verfolger zu spüren.

Im Duell der weiteren Anwärter auf die Top-Position für die Playoffs gewannen die EWE Baskets Oldenburg bei Alba Berlin deutlich mit 94:78. Die Gäste rückten mit dem fünften Ligasieg in Serie bis auf zwei Erfolge an die Bayern heran. Dem Hauptstadtclub war der Kräfteverlust nach den beiden Eurocup-Viertelfinals gegen Malaga deutlich anzumerken, die entscheidende Partie steht am Mittwoch an. Im dritten Spitzenspiel bezwang Pokalsieger Brose Bamberg das Team von ratiopharm Ulm mit 103:94 und schob sich an Berlin vorbei auf Platz vier.

Drei Tage nach der Euroleague-Niederlage gegen Maccabi Tel Aviv tat sich die Bayern-Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic im mit 3140 Zuschauern ausverkauften RASTA-Dome schwer. "Sie haben uns zwischenzeitlich überrannt und wir waren unprofessionell", gab Münchens Nationalspieler Maodo Lo zu Protokoll. "Wir haben nicht annähernd die Energie gebracht wie sie. Die EuroLeague darf keine Ausrede für uns sein, und wir haben sie auch auf keinen Fall unterschätzt." Die Bayern lagen nach dem ersten Viertel noch mit 20:26 hinten. Auch in der Folge kam der deutsche Meister vor den Augen von Bundestrainer Henrik Rödl mit dem Gegner nicht zurecht und geriet bis zur Pause sogar zweistellig ins Hintertreffen (40:53). Die stark aufgelegten Niedersachsen bauten den Vorsprung gegen den Euroleague-Teilnehmer im dritten Viertel sogar auf über 20 Punkte aus, wovon sich die Münchner nicht mehr erholen sollten.

Alba Berlin – EWE Baskets Oldenburg 78:94 (40:38) / Beste Werfer: Nkoko (14), Hermannsson (13) für Berlin. – Cummings (34), Boothe (20), Paulding (15), Mahalbasic (11) für Oldenburg.

Brose Bamberg – ratiopharm Ulm 103:94 (53:48) / – Beste Werfer: Rubit (15), Taylor (15), Harris (14), Zisis (13), Hickman (11), Rice (11) für Bamberg. – Miller (20), Evans (20), Green (19) für Ulm.

Merlins Crailsheim – Telekom Baskets Bonn 87:88 (51:41) / Beste Werfer: Madgen (23), Russell (18), Turner (12), Gay (11) für Crailsheim. – Mayo (17), Webb III (16), Dileo (15), Polas Bartolo (12), Breunig (10) für Bonn.

Rasta Vechta – Bayern München 93:75 (53:40) / Beste Werfer: Hollins (20), Chapman (16), Bray (14), Nash (10) für Vechta. – Williams (21), Lucic (13), Barthel (13), Djedovic (10) für München.

Eisbären Bremerhaven – Science City Jena 76:74 (38:42) / Beste Werfer: Benson (18), Warren (15), Bleck (12), Turner (11) für Bremerhaven. – Jenkins (19), McElroy (18), Roberts (13), Joyce (10) für Jena.

MHP Riesen Ludwigsburg – Basketball Löwen Braunschweig 94:104 (47:50) / Beste Werfer: Knight (24), Waleskowski (20), Klein (11), McCray (10) für Ludwigsburg. – Lansdowne (26), Blake (18), Sengfelder (18), Klepeisz (16), Hines (11) für Braunschweig.

BG Göttingen – Fraport Skyliners 70:81 (37:40) / Beste Werfer: Stockton (17), Andric (15), Carter (10), Willis (10) für Göttingen. – Robertson (18), Zeeb (13), Larson (13), Clark (12), Freudenberg (11) für Frankfurt.

s.Oliver Würzburg – Mitteldeutscher BC 84:77 (36:35) / Beste Werfer: Cooks (19), Hulls (17), Oliver (13), Richter (10) für Würzburg. – Novak (15), Moore (13), Darden (13), Warren (12), Marelja (12) für den Mitteldeutschen BC.

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