USC-Männer ohne Satzverlust

  • VonRichard Albrecht
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(ria). In der Volleyball-Oberliga haben die Männer des USC Gießen auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen und dabei weniger Mühe gehabt als noch zum Saisonauftakt. So gab es für den 3:0-Erfolg beim VfL Marburg dann diesmal auch die volle Punktzahl. Dagegen ist der Saisonauftakt für die USC-Frauen misslungen, bei der HTG Bad Homburg hieß es am Ende 0:

3.

Frauen / HTG Bad Homburg - USC Gießen 3:0 (25:23, 25:14, 25:15): Mit Manon Klein, Maria Klapczynski, Meike Schmidt, Sara Smareglia, Olga Schwab und Leonie Wienand sowie Celia Schmidt als Libera starteten die Gießenerinnen in ihr Saisonauftaktspiel und agierten zunächst in allen Mannschaftsteilen solide. Annahme und Feldabwehr ermöglichten einen sicheren Spielaufbau, im Angriff wurde immer wieder gepunktet. Zwar agierten die Gastgeberinnen auf Augenhöhe, aber der USC konnte sich im Satzverlauf nach und nach absetzen, den Vorteil aber dann doch nicht nach Hause bringen. Die HTG hatte zum Satzende hin mehr Durchschlagskraft und entschied Durchgang eins knapp für sich. Zwar gingen die Gäste motiviert in den zweiten Satz, doch der knappe Verlust des ersten Durchgangs zeigte doch Wirkung. Die Angreiferinnen scheiterten zunehmend, die Angriffssicherung war nicht da, und mit der Verunsicherung wuchs die Zahl der Eigenfehler, sodass die HTG keine Mühe hatte, auch diesen Durchgang für sich zu entscheiden. Dieses Bild setzte sich in Durchgang drei fort. Wurde der Block der Bad Homburgerinnen mal überwunden, kratzten diese immer mehr Bälle in der Feldabwehr heraus. Als sich die Gäste zum Ende hin spielerisch wieder steigerten, war es zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben. »Wir haben verdient verloren. Wir sind nach den personellen Veränderungen noch nicht eingespielt genug und müssen uns steigern, wenn wir nächste Woche in Gelnhausen erfolgreicher sein wollen«, lautete das Resümee von Kapitänin Maria Klapczynski.

USC Gießen: Grubbe, Schmidt, Fruhmann-Berger, Wienand, Klein, Klapczynski, Koopmann, Schmidt, Schwab, Kianpour, Smareglia, Zielinski

Männer / VfL Marburg - USC Gießen 0:3 (22:25, 19:25, 16:25): Beide Teams hatten sich in der Vorwoche schon beschnuppern können, als sie nacheinander gegen die HVV-Auswahl gewannen. Der USC kam zunächst nur schwer in die Partie. Die Gastgeber störten mit guten Aufschlägen den Spielaufbau der Gießener erheblich, die dadurch nur wenig Druck mit ihrem Angriffsspiel erzeugen konnten. Marburg war variabler im Angriff und punktete vor allem über die Außenpositionen. Erst nach der zweiten Auszeit von Coach Stefan Eder gelang es, den Rückstand von zwischenzeitlich fünf Punkten (12:17) zu verkürzen, woran vor allem Diagonalangreifer Phil Kunze sowie Lukas Zielinski ihren Anteil hatten. Über 16:18 folgte der 20:20-Ausgleich. Marburg wurde zusehends nervöser und verpasste so einen sicher geglaubten Satzgewinn. Nach diesem Wirkungstreffer dominierten die Gäste den zweiten Satz, ließen sich vom Marburger Block nicht stoppen und zogen über 6:1 und 12:3 auf 17:5 davon. Zwar schöpfte Marburg nach einer Angabenserie noch einmal Hoffnung (12:17), doch der USC spielte nach diesem kurzen Hänger weiter wie entfesselt. Dies setzte sich im dritten Satz fort, Philip Strömer trieb auf der Mittelposition den Marburger Block zur Verzweiflung, beim 20:12 war die Vorentscheidung längst gefallen. Benjamin Budzinsky versenkte den Matchball. »Das Team funktioniert schon in dieser Phase toll zusammen«, frohlockte Stefan Eder nach dem zweiten Saisonsieg. »Wir können mit unserer Leistungsdichte auf jeder Position wechseln, ohne einen Bruch im Spiel zu riskieren«. Schon am Samstag soll sein Team beim ebenfalls noch ungeschlagenen TV Bommersheim mit dem gleichen Elan zu Werke gehen.

USC Gießen: Aden, Budzinsky, Calisir, Focking, Geier, Heikaus, Kunze, Lottner, Schulz, Schwab, Strömer, Zielinski.

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