Urke und Co. Siebter in Paris

(-) Bis vergangenen Sonntag standen in Paris die Karate-Weltmeisterschaften auf dem Programm. Deutschland war mit 29 Athleten bei diesem Karategroßevent vertreten, das alle zwei Jahre über die Bühne geht. Zum ersten Mal durfte Jan Urke vom Karate Dojo Lich in der Disziplin Kata-Team bei diesem Top-Ereignis mitmachen.

Mit seinen beiden Kollegen reichte es am Ende für Platz sieben.

Insgesamt waren 990 Athletinnen und Athleten aus 116 Ländern am Start. Nach hervorragenden Leistungen in den vergangenen zwölf Monaten auf nationaler und internationaler Ebene sowie mehreren Titeln in Team- und Einzelwettbewerben wurde Jan Urke für die Karate-Weltmeisterschaft in Paris nominiert. Urke startete mit seinen beiden Team-Kollegen Phillip Jüttner vom SC Judokan Frankfurt und Florian Genau aus Thüringen in der Disziplin Kata-Team, die aus stilisierten Kämpfen besteht, jedoch im Karate ausschließlich gegen imaginäre Gegner durchgeführt wird. Der große Tag des hessisch-thüringischen Trios war der vergangene Donnerstag.

Gleich die erste Begegnung war ein absolutes Highlight. Mit Italien, dem mehrfachen Welt- und Europameister, hatten die Deutschen gleich den späteren Silbermedaillengewinner vor die Nase gesetzt bekommen. Das Match gewannen die Italiener, die den Deutschen durch ihren späteren Finaleinzug das Tor für die Trostrunde öffneten. Deutschland gewann die zweite Begegnung klar mit 4:1 Punkten gegen den Nachbarn aus Österreich.

Als nächstes Stand das Team aus Ägypten als Gegner auf dem Plan. Sowohl das deutsche Team um Urke als auch die Ägypter zeigten Höchstleistungen und machten es den Kampfrichtern in der französischen Hauptstadt schwer, sich für eine der beiden Mannschaften zu entscheiden. Schlussendlich gewannen die Ägypter, die dann im späteren Verlauf auch eine verdiente Bronzemedaille holen konnten. Somit blieb dem deutschen Kata-Team um Urke der immer noch gute siebte Platz.

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