Ungewohnte Zeit

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Für die U19-Handballer der HSG Wetzlar kommt es in dieser Woche knüppeldick. Bereits heute Abend sind die Jungs von Trainer Thomas Weber in der Meisterrunde der A-Jugend-Bundesliga beim TV Gelnhausen gefordert. Letztes Wochenende haben die beiden kommenden Gegner der HSG gegeneinander gespielt, Gummersbach (am Samstag in Dutenhofen zu Gast) schoss den TVG mit 33:23 aus der Schwalbe-Arena.

TV Gelnhausen - HSG Wetzlar U19 (Donnerstag 20.30 Uhr, Großsporthalle Kreisrealschule):Die Partie der HSG beim Tabellenletzten wurde aufgrund der Teilnahme der beiden Juniorennationalspieler Cedric Marquardt (TVG) und Ian Weber (HSG) am Vier-Nationen-Turnier verlegt. Das größte Problem sieht Trainer Weber in der späten Anwurfzeit. "Es ist ja eher unüblich, in der Woche um diese Uhrzeit zu spielen. Ich hoffe, dass die Spieler das mental auf die Kette kriegen." Weber warnt vor allem vor Gelnhausens Linksaußen Marquardt, der wieselflink in den Gegenstoß rennt und ein sicherer Schütze ist. Überhaupt sind Gegenstoß sowie erste und zweite Welle die Knackpunkte, die Wetzlar in den Griff bekommen muss. Im gebundenen Spiel arbeitet der TVG gut in der Kleingruppe, ist in der Breite aber etwas schwächer aufgestellt als die HSG. Weber will mit seinen Jungs an die Leistung gegen Bremen anknüpfen, fordert aber eine Steigerung in der Abwehr. "Das hat mir nicht ganz so gut gefallen, der Angriff war in Ordnung. Wenn wir in Gelnhausen auch so konzentriert auftreten, denke ich, dass wir einen oder beide Punkte entführen können." Beide Teams können in Bestbesetzung antreten.

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