Dieter Koller fährt beim Ulrichsteiner Erfolg über Angersbach III fast schon standesgemäß zwei Einzelzähler ein. FOTO: AHZ
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Dieter Koller fährt beim Ulrichsteiner Erfolg über Angersbach III fast schon standesgemäß zwei Einzelzähler ein. FOTO: AHZ

Ulrichstein lässt nichts anbrennen

  • vonOtto Zinn
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(ahz). Dieser Spieltag in der Tischtennis-Bezirksklasse 2 hatte mit der 2:9-Niederlage des TTV Heimertshausen beim TGV Schotten seine Sensation. Damit wurde der seitherige Spitzenreiter in gleicher Höhe abgewatscht wie die Schottener in der Vorrundenbegegnung. Diese Steilvorlage nahm der seitherige punktgleiche Verfolger vom FSV Lumda dankend an, gewann bei der TTG Mücke II mit 9:6 und setzte sich damit mit 23:7-Punkten an die Tabellenspitze. Nachfolgend verpasste es die TTG Büßfeld II, durch einen möglichen Sieg gegen den TTC Hergersdorf mit Heimertshausen (21:9) nach Punkten gleichzuziehen. Der Tabellendritte (20:10) kam über das 8:8 nicht hinaus und bleibt damit in der Verfolgerrolle. Auf Platz vier und fünf liegen der SV Ulrichstein und der SV Ettingshausen, die jeweils mit 9:2-Siegen ihr Tagessoll erfüllen konnten.

SV Ulrichstein - TV Angersbach 9:2:Für den SV Ulrichstein war diese Partie eine Pflichtaufgabe, die am Ende standesgemäß gelöst wurde. Die Gastgeber waren auf den ersten Plätzen erwartungsgemäß klar überlegen und konnten durch Marco Missikewitsch und Dieter Koller die volle Punktzahl (4) holen. Spannender waren schon die Spiele auf der Mittelplatte, wo Sebastian Glitsch und Arno Dietz schon alle Register ziehen mussten, ehe ihre Fünfsatzsiege gegen Ulrich Huber und Christopher Bugge unter Dach und Fach waren. Die weiteren Zähler holten Missikewitsch/Glitsch, Koller/Dietz und Klaus Kraft. Letztendlich hatte sich der Tabellenletzte die beiden Ehrenpunkte verdient. Dabei war der 16:14-Fünfsatzsieg von Huber/Kranert sehr knapp, während der 3:1-Erfolg von Jonas Schmidt im Ersatzspielerduell gegen Christoph Frank klar heraus gespielt war.

TTG Mücke II - FSV Lumda 6:9:Zum Ende hin dominierten die Gäste, die mit dem Schlussspurt auch verdient zu ihren Punkten kamen. Dabei sah es zu Beginn des zweiten Abschnittes danach aus, als ob die Mücker das bessere Ende haben könnten, nachdem Andreas Zimmer (2 Zähler) und Steffen Metz (1) den 4:5-Rückstand zum 6:5 gedreht hatten. Dabei hielten die beiden FSV-Spieler vor allem Patrick Linker in Schach, der in der Vorrunde noch in Dienste der TTG Mücke stand. Lumda hatte anfangs zwei Doppelspiele gewonnen und nachfolgend mit verteilten Ergebnissen in den Paarkreuzen die zunächst knappe 5:4-Führung verteidigen können. Letztlich war entscheidend, dass die Gäste im zweiten Mannschaftsblock besser aufgestellt waren. Weitere Zähler für die Gastgeber holten Zimmer/Riemenschneider, Carsten Stiehler und Jens Jäger.

TTG Büßfeld II - TTC Hergersdorf 8:8:Beide Teams lieferten sich eine wechselhafte Partie, die aufgrund der unterschiedlich starken Paarkreuze einen ständigen Führungswechsel brachte. Insofern war die Begegnung bis zum Ende offen. Bei 3:1-Fünfsatzspielen für den TTC gingen die Gäste zunächst mit 2:1 in Führung. Danach wechselte diese zu den Gastgebern, ehe zur Pause Hergersdorf vorne lag. Zum Ende hin schien Büßfeld den längeren Atem zu haben, nachdem man durch einen Doppelpack auf der Mittelplatte mit 7:6 in Front gegangen war. Wieder kam der Konter der Gäste zum 8:7. Schließlich gewannen die bereits zu Beginn erfolgreichen Beyer/Winkler auch das Schlussdoppel. Vorher hatten zudem Kurt Kräupl, Paul Wendland (2), Mario Beyer, Marcel Moser und Udo Winkler gepunktet.

SV Ettingshausen - TTG Schadenbach 9:2:Letztlich war es eine wenig anspruchsvolle Partie und ein verdienter Sieg für Ettingshausen. Die stark ersatzgeschwächten Gäste erreichten mit ihren zwei Punkten schon das Maximale an diesem Tag. Zu überlegen präsentierten sich die Gastgeber. Mit der anfänglichen 2:1-Führung für den SV nahm die Partie ihren erwarteten Verlauf. Scholl/Simon hatten für die Homberger gepunktet. Mit den beiden weiteren Siegen der Gastgeber in der Spitze deutete sich schon ein klares Ergebnis an. So sollte es dann auch kommen. Dabei erzielte der Tabellenvorletzte in der Mitte durch Ersatzspieler Uwe Seibert den zweiten Punkt, der die Schadenbacher Niederlage am Ende noch ein wenig freundlicher aussehen ließ.

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