Überraschungen bei den Kreispokal-Endspielen in Grebenau bleiben aus

Bei den Fußball-Kreispokal-Endspielen in Grebenau behielten mit der FSG Homberg/Ober-Ofleiden (Senioren), dem SV Ehringshausen (Frauen) und der JSG Alsfeld/Leusel (A-Junioren) jeweils die favorisierten Teams die Oberhand.

(-/cso) Sowohl Carsten Montanus, Vorsitzender des TV Grebenau, als auch Kreisfußballwart Achim Quehl waren mit dem Tag durchaus zufrieden. "Klar, Zuschauer dürfen es immer mehr sein, aber Grebenau liegt wohl zu weit abseits", kommentierte Montanus die recht schwache Besucherzahl von nur 150.

Finale der Senioren / SV 06 Alsfeld - FSG Homberg/Ober-Ofleiden 1:4 (1:2): Zu Beginn sah es für die "Rambacher" nicht schlecht aus. Die Homberger begannen wie schon in den zurückliegenden Wochen mit drei Spitzen, liefen aber prompt in einen Konter des A-Ligisten. René Brenneis markierte nach einem tollen Schnellangriff über die rechte Seite in der sechsten Minute die Führung für seinen SVA. Die FSG war zunächst geschockt und hätte beinahe das 0:2 hinnehmen müssen. In einer recht unübersichtlichen Situation entschied das Schiedsrichtergespann aber auf Abseits. Der Favorit berappelte sich jedoch recht schnell wieder. Hombergs Außenstürmer Gilbert Löchel scheiterte zwar noch, doch André Karl machte es wenig später besser. Noch vor der Pause drehte er die Partie: Nach seinem Ausgleichstreffer (20.) war er kurz vor dem Halbzeitpfiff erneut zur Stelle und netzte zur Führung des Kreisoberligisten ein.

Auch die zweite Hälfte begann für die Homberger FSG mit einem Schock. Gilbert Löchel verletzte sich und musste ausscheiden. Dennoch drückten die spielerisch und läuferisch überlegenen Homberger dem Spiel nun ihren Stempel auf. Für das 3:1 zeichnete Arthur Koch (56.) verantwortlich. Alsfeld kam nun kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus und demzufolge auch zu keinen weiteren Chancen mehr. Nico Kornmann sorgte mit seinem Treffer in der 89. Minute für den Schlusspunkt. Hombergs Spielertrainer Peter Niestatek lobte: "Es war eine klasse Mannschaftsleistung, wobei man aber Dominik Pfeil durchaus ein wenig herausheben kann." Der Youngster spielt bei der FSG die zentrale Rolle im defensiven Mittelfeld und ist seit einigen Wochen schon in bestechender Form. "Man kann sagen: Er ist schon ein Leistungsträger", sagte Niestatek.

Finale der Frauen / SV Ehringshausen - TV Storndorf 9:1 (4:1): Die Storndorferinnen konnten nur neun Leute aufbieten. Aus Gründen der Fairness erklärte sich die Mannschaft des SV Ehringshausen bereit, ebenfalls nur mit neun Akteurinnen zu beginnen. Dennoch war die Partie eine klare Angelegenheit. Die Ehringshausener Führung durch Yelda Bargello nach elf Minuten konnte Dana Kraus für Storndorf (28.) zwar noch ausgleichen. Bis zur Pause legte der Gruppenligist aber nochmal drei Treffer nach. Katrin Schmidt (31.) und Tanja Kissmann (38./42.) waren erfolgreich. Nach der Pause ergaben sich die Storndorferinnen dann komplett ihrem Schicksal. "Sie haben nur noch hinten drin gestanden und versucht, die Bälle rauszuschlagen", berichtete SVE-Torfrau Beatrice Rühl. Für Ehringshausen erhöhten Lisa Hill (54.), Bargello (71.), Karina Kömpf (74.) und Gabi Greb (77./82.) auf den in dieser Höhe verdienten Endstand von 9:1.

Finale der A-Junioren / JSG Alsfeld/Leusel - JSG Groß-Eichen/Sellnrod/Weickartshain 6:0 (0:0): Die erste Hälfte gestaltete sich noch recht ausgeglichen. Einen Klassenunterschied merkte man dem Spiel nicht an. Kurz nach dem Wechsel erzielte der Gruppenligist aus Alsfeld allerdings die schnelle 1:0-Führung durch Adrian Hedrich (49.). Dadurch erhielt die in der Kreisklasse beheimatete JSG wohl schon den entscheidenden "Knacks". Sascha Vogt (51./FE) und Marijan Glavas (55.) stellten die Weichen dann endgültig auf Sieg. Bayram Hotaman (64.), Georgios Nakaudis (69.) und Nils Dickel (80.) erhöhten für die JSG Alsfeld/Leusel noch auf 6:0. Der Sieg ging auch in seiner Deutlichkeit in Ordnung.

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