Nach nur einem Zähler aus zwei Spielen steht die SG Kinzenbach um Trainer Oliver Dönges ein wenig unter Druck und will heute gegen Turabdin/Babylon punkten. FOTO: FRO
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Nach nur einem Zähler aus zwei Spielen steht die SG Kinzenbach um Trainer Oliver Dönges ein wenig unter Druck und will heute gegen Turabdin/Babylon punkten. FOTO: FRO

Fußball-Verbandsliga

Turabdin/Babylon winkt die Tabellenführung

  • vonPeter Froese
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Am heutigen Donnerstagabend um 19.30 ist der FC bei der Kinzenbach zu Gast. Während der Gastgeber jeden Punkt gebrauchen kann, will der Gast die Tabellenspitze übernehmen.

(fro). In einem Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga Mitte stehen sich heute Abend um 19.30 Uhr die SG Kinzenbach und der FC Turabdin/Babylon gegenüber. Das ursprünglich im Dezember angesetzte Sportkreisderby fiel damals aufgrund einer nach den Vorkommnissen nach der Partie der Pohlheimer gegen den SV Bauerbach verhängten Vorsperre gegen die Elf von Trainer Sherwin Rahmani aus (diese Zeitung berichtete).

Bei der Neuansetzung steht die SG Kinzenbach unter dem Druck, punkten zu müssen. Die Elf von Trainer Oliver Dönges hat in den beiden ersten Spielen nach der Winterpause bei Germania Schwanheim (3:3) und gegen die Spfr./Blau-Gelb Marburg (1:2) lediglich einen Zähler erringen können und rutschte dadurch auf Rang elf ab. Bei lediglich fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone müssen Tommy Ried und Co. den Blick zunächst nach unten richten. "Wir müssen unsere Fehler minimieren und dürfen das Sturmdou Ahmet Marankoz/Kevin Rennert nicht zum Tore schießen einladen", sagt Dönges, der auch fordert: "Im Angriff müssen wir die Gelegenheiten konsequenter als zuletzt nutzen, denn mit ihren Routiniers Pierre Chabou und Albano Sidon wird uns der FC nicht viele Chancen anbieten."

Der Aufsteiger aus Pohlheim mischt trotz des Abzugs von sechs Punkten (vier aufgrund des Verbandsgerichtsurteils und zwei wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls) weiterhin im Kampf um den Aufstieg in die Hessenliga mit. Durch die Erfolge gegen die SpVgg. Eltville (3:0) und Germania Schwanheim (1:0) konnten Kevin Rennert und Co. ihr Punktekonto bereits wieder auf 39 Zähler anwachsen lassen. Damit liegt Turabdin/Babylon hinter dem SV Zeilsheim mit drei Punkten Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz, der am Ende der Saison zu den Relegationsspielen zur Hessenliga berechtigen würde.

Bei einem Erfolg im Derby winkt der Rahmani-Elf sogar die Tabellenführung. "Das Derby gegen die SG hat seine eigenen Gesetze. Kinzenbach hat eine Elf mit vielen erfahrenen Spielern. Ich erwarte eine brisante Partie, zumal sich die Jungs alle sehr gut kennen. Die Tabellensituation spielt für uns dabei keine Rolle", sagt Rahmani.

Bei den Hausherren fehlen Volkan Vural (Kreuzbandriss), Nelson Delzer (beruflich verhindert) und Pascal Sajonz (fehlende Spielberechtigung). Die Gäste müssen auf Helmut Schäfer (Kreuzbandriss), Markus Simon (Aufbautraining), Marius Klotz und Gabriel Gülec (beide Hand-OP) sowie Steffen Spottka verzichten. Ariel Szymanksi kehrt in den Kader zurück.

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