IMG_9625_2_Wack_Groesch_2_4c
+
Die Kleinlindenerin Felicia Sophie Wack (l.) wird von der Soisdorferin Lisa Grösch attackiert.

TSV in Spiel- und Torlaune

  • VonMartin Ziehl
    schließen

(maz). Am dritten Spieltag der Frauenfußball-Hessenliga, Gruppe 1, quittierte der SV Eintracht Lollar beim ambitionierten TuS Großenenglis mit dem 0:3 die erste Saisonniederlage. In der Verbandsliga Nord, Gruppe 2, war der TSV Klein-Linden erfolgreicher und feierte einen 13:0-Kantersieg gegen den SC Soisdorf. Der erste Auftritt von Liga-Konkurrent FC Gießen hingegen endete in einer 0:

6-Auswärtspleite bei der SG Freiensteinau. Die heimischen Gruppenligisten waren an diesem Wochenende spielfrei.

Hessenliga, Gruppe 1 / TuS Großenenglis - Eintracht Lollar 3:0 (1:0): Die Heimelf startete druckvoll in die Partie und hatte in der Anfangsphase schon zwei Lattentreffer zu verzeichnen. Nach 19 Spielminuten zielte Jana Schwaab von der Strafraumgrenze genauer und versenkte den Ball zur 1:0-Pausenführung. Die Gäste bemühten sich nach dem Seitenwechsel, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Nach einem Eckball landete aber der Ball bei Anna Lena Wagner, die das 2:0 des Heimteams über die Linie stocherte (52.). Die Eintracht wollte die Wende, doch wiederum Schwaab sorgte mit einem abgefälschten Schuss zum 3:0 für die Entscheidung. Anschließend verpasste Hannah Wudy nach zwei Möglichkeiten eine Resultatsverbesserung.

»Der Sieg von Großenenglis war vollauf verdient. Sie wollten einfach mehr, das sah man in vielen Phasen des Spiels. Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten machten außerdem den Unterschied aus«, lautete das Fazit von Eintracht-Trainer Peter Antschischkin.

Eintracht Lollar: Laila Koch; Jocksch, Matthey, Heiner (ab 63. Piera), Preiß, Wudy, Bienert (ab 63. Bährens), Brand, Hartmann, Berghöfer, Graff.

Verbandsliga Nord, Gruppe 2 / TSV Klein-Linden - SC Soisdorf 13:0 (7:0): Die Gäste entpuppen sich als Sorgenkind der Liga, da der Verein zum Beginn der Saison fast die gesamte Mannschaft an einen Nachbarverein verloren hatte. Die Gastgeberinnen zeigten sich fair und reduzierten ihr Team nach verletzungsbedingten Ausfällen der Gäste nach der Pause ebenfalls auf zehn Spielerinnen. Die Tore auf dem Kunstrasenplatz in Kleinlinden fielen teilweise im Minutentakt, so dass schöne Spielzüge schon fast überwertet klingen. Nach dem Führungstreffer von Jaqueline Schmidt (4.) trafen Laura Schmitt (2), Juliette Wismar (2), Laura Uwira und Mara Fugensi zum 7:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legten Sophia Olt (2), Sophie Steuernagel, Kira Lein und nochmals Schmitt (2), die Tore zum 13:0-Endstand nach. Natürlich darf dieser Erfolg des TSV nicht überbewertet werden, dennoch war Spielertrainerin Janin Hocker mit dem Auftritt sehr zufrieden.

TSV Klein-Linden: Schmaus; Urbahn, Wismar, Uwira (ab 55. Brüggemann), Lühder, Schmidt (ab 40. Fugensi), Olt, Lein, Steuernagel, Schmitt, Wack.

SG Freiensteinau - FC Gießen 6:0 (3:0): Das erste Spiel für die neu formierte Mannschaft des FC Gießen auf dem schwer bespielbaren Platz in Freiensteinau war deutlicher im Ergebnis, als es die Leistung der Gießener Spielerinnen widerspiegelt. Dennoch leistete sich das Team von Trainer Etienn Römer in entscheidenden Phasen des Spiels zu viele Fehler. Tina Sauer brach für das Heimteam nach 39 Minuten mit dem 1:0 den Bann, den Jennifer Zeller per Doppelpack (42., 45.) zur Pause auf 3:0 ausbaute. Auch nach dem Seitenwechsel ähnliches Bild, die abgeklärteren SG-Spielerinnen Axinja Fehl (57., 68.) und Celina Jöckel bauten das Ergebnis auf 6:0 aus. »Viel Lehrgeld bezahlt«, bilanzierte Römer nach der Partie. Dennoch zeigte er sich mit ersten Ansätzen zufrieden.

FC Gießen: Wockelmann; Taletta Kosaca (ab 38. Kühne), Kammer, Schöneck, Jackl (ab 23. Köhler), Schlosser, Münch, Hisserich, Denecke, Wanke, Harbach (16. Madlen Kosaca).

Die Kleinlindenerin Laura Uwira (l.) setzt sich gegen die Soisdorferin Celina Reinhard durch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare