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TSG Leihgestern will Wiedergutmachung

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Trainerin Jonna Jensen erwartet mit ihrer TSG Leihgestern am Samstag im Derby die HSG Wettenberg. © Harald Friedrich

Die Blicke der heimischen Fans der Frauenhandball-Oberliga richten sich an diesem Wochenende vermehrt auf die Lindener Stadthalle.

(mol). Dort wird die TSG Leihgestern versuchen, mit einem Heimerfolg im Derby gegen die HSG Wettenberg das Ticket für die Meisterrunde endgültig zu buchen, während die Gäste dem Tabellenführer wie im Hinrundenspiel ein Bein stellen möchten. Eine wichtige Partie im Kampf um den Klassenerhalt bestreitet zudem der TV Hüttenberg am Sonntag im nordhessischen Fritzlar.

TSG Leihgestern - HSG Wettenberg (Samstag, 20 Uhr, Stadthalle Linden): Mit Selbstvertrauen dürften sich die beiden heimischen Vertreter am Samstagabend gegenüberstehen, denn sowohl die TSG als auch die HSG präsentierten sich zuletzt in starker Verfassung. Während Wettenberg vier seiner letzten fünf Spiele gewinnen konnte, entschied Leihgestern in diesem Zeitraum sogar alle fünf Vergleiche für sich und kletterte an die Tabellenspitze. Im Hinrundenspiel in Launsbach hatte die Nober-Sieben allerdings mit 25:20 die Nase vorne. »Daher ist es ganz klar, dass wir es wesentlich besser machen wollen als damals«, so TSG-Trainerin Jonna Jensen, die sich dabei einem Mix der Partien des letzten Wochenendes gegen Hüttenberg (30:18) und Hoof (24:21) erhofft. »Wir wollen das Spielerische vom Freitag und das Kämpferische vom Sonntag mitnehmen und versuchen, diesmal beides zu vereinen!«

Eine gute Abwehrarbeit ist für den Wettenberger Trainer die Basis, soll es mit der Überraschung etwas werden. So gestattete die HSG den Gegnerinnen in den letzten vier Spielen nie mehr als 19 Treffer. »Daran gilt es anzuknüpfen, wir müssen aggressiv und aktiv verteidigen und versuchen, Leihgestern zu schlechten Abschlüssen zu zwingen«, betont Kai Nober, der zudem weiß, dass es für seine Mannschaft auch auf ein strukturiertes und effektives Angriffsspiel ankommen wird. Was aufgrund der abermaligen Umstellung auf ein Spiel »mit Harz« für die Damen aus dem Gleiberger Land aber sicher nicht einfach wird.

SV Germania Fritzlar II - TV Hüttenberg (Sonntag, 14 Uhr, Halle der König-Heinrich-Schule Fritzlar): Wieder zurückfinden in die Spur wollen die Handballerinnen des TVH nach der klaren 18:30-Niederlage bei der TSG Leihgestern am vergangenen Wochenende. Mit dem Gastspiel bei den Nordhessinnen, die aktuell zwei Pluspunkte mehr aufweisen als die Tietböhl-Truppe, wartet dabei eine wichtige Partie. Im Hinrundenspiel dominierte Hüttenberg vor allem in den zweiten 30 Minuten und konnte das Spiel klar mit 32:20 für sich entscheiden. »Damals waren die personellen Gegebenheiten aber noch andere, Lisa Naumann hat da beispielsweise sehr stark aufgespielt«, so der TVH-Coach, der noch ergänzt. »Daher ist das Hinspiel für uns zwar kein Maßstab, aber trotzdem werden wir alles dafür geben, um Zähler aus Fritzlar mitzunehmen. Doch sie sind sehr heimstark, weshalb wir dort mit Respekt hinreisen!« In der Tat holte Fritzlar sechs seiner acht Punkte zu Hause, der TVH musste in der Fremde dagegen bislang alle vier Spiele verloren geben.

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