imago0047006068h_040921_4c
+
Der Neu-46ers Rawle Alkins im blau-weißen Trikot des FC Porto.

Gießen 46ers

Tryout-Vertrag für Rawle Alkins

Basketball-Bundesligist Gießen 46ers hat auf seine Verletzungsmisere reagiert US-Boy Rawle Alkins mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet.

(dr). Die verheerende Verletzungsmisere bei den Gießen 46ers und die daraus resultierende ausgedüngte Personaldecke hat die Verantwortlichen zum Handeln veranlasst, sodass Rawle Alkins den Trainingskader der Mittelhessen ergänzen wird. Der US-Amerikaner, der zuletzt in der Ukraine bei BK Dnipro einen Probevertrag bekam, wird ebenfalls einen Tryout-Vertrag bei den Gießenern erhalten. Die Laufzeit soll dabei zunächst vier Wochen betragen. Nach seinen Medical-Checks soll der 102 kg schwere Neuzugang bereits am Wochenende für den Traditionclub beim Rewe-Cup in Hagen auflaufen.

46ers-Sportdirektor Sebastian Schmidt: »Nach den Hiobsbotschaften der letzten Tage, sahen wir uns gezwungen den Kader quantitativ und qualitativ aufzufüllen. Wir sind sehr froh, dass sich Rawle - vorerst für vier Wochen - uns angeschlossen hat. Er ist ein junger Spieler, der sich beweisen will. In ihm steckt sehr viel Potenzial. Es wird hoffentlich eine Win-Win-Situation für beide Seiten sein.«

Pete Strobl, der Cheftrainer, ergänzt: »Rawle Alkins ist ein physischer Spieler, der uns zumindest helfen wird, einen guten Wettbewerb im Training zu bieten. Mich interessiert vor allem, wie schnell er unsere Abwehrprinzipien lernt.«

Der energiegeladene Shooting Guard hatte zuletzt einen Tryout-Vertrag bei dem ukrainischen Club BK Dnipro unterschrieben. Seine ersten zaghaften europäischen Schritte sammelte Alkins beim FC Porto, wo er zusammen mit dem Ex-Gießener Max Landis in einem Kader stand. Bei seiner Premiere in Übersee generierte der 23-Jährige in zwei Spielen 16 Punkte und schnappte sich drei Rebounds. Die Phase bei den Portugiesen hielt auch pandemiebedingt nicht lange an und der 1,96 m Guard suchte bei den New Orleans Pelicans sowie in der für ihn bekannten NBA G League seine Herausforderungen in der Spielzeit 2020/21.

Der gebürtige New Yorker war schon vorab für diverse Franchise- und Farmteams unterwegs. In der Saison 2018/19 reichte es sogar für zehn Auftritte beim sechsfachen NBA-Champion Chicago Bulls, wo er im Durchschnitt 3,7 PpS und 2,6 RpS produzierte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare