Trainer Kostic will mehr Rebounds

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(smg). Bei den ChemCats Chemnitz möchten sich die Krofdorf Knights am Samstagnachmittag gerne den nächsten Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga Nord holen. Nach ihrem erfolgreichen Start ins neue Jahr nehmen die Wettenbergerinnen die Auswärtsaufgabe mit einem guten Gefühl in Angriff. Die Bender Baskets Grünberg greifen erst am Sonntagnachmittag wieder in den Zweitliga-Alltag ein. Sie hatten eine verlängerte Wettkampfpause, aus der sie aber gut vorbereitet herauskommen und in eigener Halle gegen das BBZ Opladen bestehen wollen.

ChemCats Chemnitz - Krofdorf Knights (Sa., 16 Uhr):Chemnitz stellt ein sehr junges Team. Der Altersdurchschnitt beträgt 17,3 Jahre, die beiden ältesten Spielerinnen sind 21 Jahre alt. Dementsprechend fehlt der Mannschaft die Zweitliga-Erfahrung. Sie bevorzugt das schnelle Spiel und hat ihre letzte Partie des alten Jahres in Neuss überraschend gewonnen, am vergangenen Wochenende jedoch hoch in Osnabrück verloren. "Kein Team ist zu unterschätzen", warnt Krofdorfs Teambetreuerin Tumika Rinderknecht vor dem Tabellenschlusslicht. Zwar haben die Wettenbergerinnen das Hinrundenspiel gewonnen, sehr deutlich fiel der Sieg beim 66:60 aber nicht aus. Die Knights befinden sich leistungsmäßig im Aufwind. Im Team ist die Stimmung gut, die Kommunikation auf dem Feld funktioniert und die Abläufe klappen. Das wollen sie alles nutzen, um am Sonntag zu bestehen. Für die Krofdorferinnen könnte ihre Centerin Tereza Kracikovà zu einem Faktor werden. Sie findet sich in der Liga immer besser zurecht. Verzichten müssen sie auf die an der Wahl zur Miss Hessen teilnehmende Susanne Seel (siehe Artikel oben). Die Truppe um Trainer Uwe Scheidemann hofft, dass Chemnitz nicht ausgerechnet gegen sie den zweiten Saisonsieg schafft. Bislang haben die Knights viermal gewinnen können und nehmen aktuell Platz sieben im Klassement ein, gesichert sind sie damit aber noch lange nicht.

Bender Baskets Grünberg - BBZ Opladen (So., 16.30 Uhr, Sporthalle Theo-Koch-Schule):Der Grünberger Sieg in Opladen mit vier Punkten war damals überraschend. "Da hat alles geklappt", erinnert sich Trainer Dejan Kostic zurück. Diesmal erwartet er eine schwierigere Auseinandersetzung. Für den Rest der Saison fehlen ihm mit Jana Putz (Kreuzbandriss) und Lisa Bonacker (Australienaufenthalt) zwei Akteurinnen aus der Starting Five.

In der langen Pause hätte der Coach gerne ein Testspiel absolviert, doch es kam keins zustande. Den Fokus richtet er am Sonntag auf den Kampf unter den Körben. Opladen soll nicht viele zweite Wurfchancen bekommen. Dafür muss Grünberg das eigene Reboundverhalten verbessern. Zuletzt traten im Dezember in diesem Bereich gegen Osnabrück Defizite auf. Gegen die sehr physisch antretenden Gäste heißt es für die Gallusstädterinnen gegenzuhalten.

Auch eine Steigerung der Wurfquote ist angestrebt. Kostic beschreibt das BBZ als "qualitativ sensationell besetzt" und ist sich bewusst, eine schwere Rückrunde vor der Brust zu haben. Auf der momentan erreichten Bilanz von jeweils fünf Siegen und fünf Niederlagen, die Rang sechs bedeuten, können sich die Grünbergerinnen nicht ausruhen. Zwei bis drei weitere Erfolge fordert der Coach, um in Sachen Ligaerhalt auf der sicheren Seite zu sein. Diese Erfolge möchte er so schnell wie möglich auf dem Konto verbuchen.

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