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Trainer Benjamin Matschke positiv auf Corona getestet

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Von: red Redaktion

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Ein positiver Corona-Fall ist beim Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar aufgetreten. Infiziert hat sich der geboosterte Trainer Benjamin Matschke.

(jl). Handball-Bundesligist HSG Wetzlar muss in den kommenden Tagen auf Trainer Benjamin Matschke verzichten. Nach einer Corona-Positivtestung im näheren privaten Umfeld hatte sich der 39-Jährige auf Anraten von HSG-Teamarzt Frank Thiel umgehend einem PCR-Test unterzogen und danach in freiwillige Isolation begeben. Das Testergebnis von Matschke brachte nun gestern ebenfalls eine Covid-19-Infektion hervor. Er ist vollständig geimpft, geboostert und nach eigener Aussage symptomfrei.

In Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt befindet sich Matschke nunmehr in häuslicher Quarantäne und fällt somit für das Pokal-Achtelfinale der Grün-Weißen am Dienstag um 19.30 Uhr beim HC Erlangen aus. Für ihn übernimmt dort Co-Trainer Jasmin Camdzic das Coaching. Je nach Infektionsverlauf besteht allerdings die Möglichkeit, dass der zweifache Familienvater beim Heimspiel der HSG Wetzlar am kommenden Sonntag gegen den THW Kiel wieder auf der Bank sitzen kann.

»Wir sind sehr froh, dass es Ben gut geht und ihm die Infektion bislang keinerlei Probleme bereitet«, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. »Ben hat sich vorbildlich verhalten, sodass seit dem Melsungen-Spiel keiner von uns Kontakt zu ihm hatte. Zunächst hatte die Mannschaft ein paar Tage komplett frei, um nach dem harten Programm der vergangenen Wochen zu regenerieren. Vor dem ersten Training am letzten Freitag hatte sich Ben Matschke bereits in die freiwillige Isolation begeben, um auf das PCR-Ergebnis zu warten. Alle weiteren Tests der Spieler und Mitarbeiter vor der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs waren negativ.«

Carlsbogard verlässt Lemo-Lippe

(dpa) Der schwedische Rückraumspieler Jonathan Carlsbogard zieht die Option zur Kündigung seines Vertrags und verlässt den Handball-Pokalsieger TBV Lemgo-Lippe zum Saisonende. Das gab der Bundesligist bekannt. Ursprünglich hatte der 26-Jährige bis 2023 unterschrieben.

»Jonathan hat sich bei uns zu einem echten Führungsspieler entwickelt, da ist völlig klar, dass seine Angriffs- und Abwehrstärke bei vielen nationalen und internationalen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt hat«, sagte TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike: »Auch wenn uns sein Abgang natürlich sehr schmerzt, ist leider auch klar, dass wir mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten anderer Vereine auf diesem hohen Niveau nicht mithalten können.« Carlsbogard war 2018 aus seiner Heimat von Redbergslids IK nach Lemgo gewechselt.

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