"Träumen noch von den Playoffs"

(smg) Die Wochen der Wahrheit sind für die Bender Baskets Grünberg in der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga angebrochen. Sie wollen noch den vierten Tabellenplatz erreichen, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Ausrutscher dürfen sie sich nicht mehr erlauben. Zugleich sind die Gallusstädterinnen (24:14 Punkte) aber auch auf Niederlagen der zurzeit auf Rang vier liegenden TG Würzburg (26:12) angewiesen.

(smg) Die Wochen der Wahrheit sind für die Bender Baskets Grünberg in der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga angebrochen. Sie wollen noch den vierten Tabellenplatz erreichen, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Ausrutscher dürfen sie sich nicht mehr erlauben. Zugleich sind die Gallusstädterinnen (24:14 Punkte) aber auch auf Niederlagen der zurzeit auf Rang vier liegenden TG Würzburg (26:12) angewiesen.

Die hat das schwerere Restprogramm, muss bei den Rhein-Main Baskets (2. Platz), gegen ASC Theresianum Mainz (3.) und bei der SG Speyer/Schifferstadt (6.) antreten. Da ist also noch was möglich. Um das anvisierte Ziel zu erreichen, wollen die Grünbergerinnen nicht nur am Wochenende punkten, sondern am liebsten auch in den kommenden Wochen in Keltern sowie zu Hause gegen Ludwigsburg. Jetzt werden sie am Samstag um 20 Uhr bei der TG Sandhausen gefordert. Aktuell nehmen die Gastgeberinnen Platz sieben ein.

"Es wird wohl für uns das schwerste Spiel von den verbleibenden drei", prognostiziert Trainer Sebastian Szymanski. Seine Mannschaft muss bei der TG erneut ohne Centerin Karolin Holtz auskommen, was nicht so einfach wegzustecken ist. Ohne sie wird es für Grünberg schwer, wie einige Begegnungen in dieser Saison gezeigt haben. Zudem liegt Finja Schaake krank im Bett und droht auszufallen. Dafür ist "Antriebsmotor" Julia Gaudermann momentan richtig gut drauf. Mittlerweile hat der Youngster nicht mehr nur in der Defense seine Stärken, sondern zeigt auch zunehmend Scorerqualitäten, wie in der vergangenen Partie gegen Keltern, als sie mit 19 Punkten die beste Werferin ihres Team war.

Schon in eigener Halle hatten die Bender Baskets Grünberg Schwierigkeiten mit den Sandhausenerinnen, die am Ende nur hauchdünn mit 64:63 bezwungen werden konnten. Nun haben die Gastgeberinnen seit vier Spieltagen die Kanadierin Nicole Dypolt in ihren Reihen, die das Team verstärkt, sodass es sich gegen die Top-Mannschaften gut aus der Affäre zog. "Es wird sich zeigen, wie viel Moral in uns steckt, diese schwere Hürde zu nehmen, ähnlich wie gegen Speyer. Wir träumen immer noch von den Playoffs und werden uns für diesen Traum ordentlich strecken", kündigt der Bender-Baskets-Coach an.

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