Wild entschlossen: Die achtfache Torschützin Stina Karlsson (l.) peilt den Herzogenauracher Kasten an. Ihr in den Weg stellt sich Kristin Lang (r.), die mit ihrem Team einen 26:23-Auswärtssieg in Oberkleen landet. FOTO: VOGLER
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Wild entschlossen: Die achtfache Torschützin Stina Karlsson (l.) peilt den Herzogenauracher Kasten an. Ihr in den Weg stellt sich Kristin Lang (r.), die mit ihrem Team einen 26:23-Auswärtssieg in Oberkleen landet. FOTO: VOGLER

14 torlose Minuten

  • Oliver Vogler
    vonOliver Vogler
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(mgs). Die HSG Kleenheim-Langgöns hat in der 3. Frauenhandball-Liga am Sonntagabend eine Heimniederlage einstecken müssen. Gegen die TS Herzogenaurach unterlag das Team von Trainer Marc Langenbach mit 23:26 (12:13). Ein fast viertelstündige Torflaute inklusive eines 0:5-Laufes nach zwischenzeitlicher 20:17-Führung war dabei letztlich entscheidend.

"Es ist wirklich ärgerlich, denn man muss ganz klar sagen, dass wir heute an uns selbst gescheitert sind. Wir haben uns unheimlich viele Fehlwürfe erlaubt und freie Chancen ausgelassen. Irgendwann ist das dann einfach zu viel, um ein Spiel zu gewinnen - und das, obwohl Herzogenaurach sicherlich nicht überragend aufgespielt hat", resümierte der SGK-Coach.

Die wohl schnellste Grüne Karte der Saison musste Langenbach legen, als er sein Team bereits nach 3:53 Minuten zur Unterredung an die Bank beorderte. Mit 4:1 waren die Gäste bis dahin schon enteilt. Doch die Maßnahme zeigte Wirkung, beim 7:7 nach zwölf Minuten hatte die Schwedin Stina Karlsson erstmals seit dem 1:1 (2.) wieder ausgeglichen. Im weiteren Verlauf der erste Hälfte wechselte die Führung dann noch des Öfteren. Die Seiten wurden mit einem 13:12 für Herzogenaurach gewechselt.

Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten dann aber die Kleebachtalerinnen, die nach dem 14:14 (33.) deutlich besser ins Spiel kamen und beim eingangs erwähnten 20:17 durch Karlsson (41.) erstmals eine Drei-Tore-Führung in Händen hielten. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn ganze 14 Minuten (!) ohne eigenen Treffer und der damit einhergehende 0:5-Lauf sorgten sechs Minuten vor dem Ende für einen 20:22-Rückstand, den die SGK nicht mehr wettmachen konnte. Zwar verkürzte die Langenbach-Truppe noch dreimal (21:22/54., 22:23/55., 23:24/56.), doch für mehr sollte es nicht reichen. Laura Brockschmidt mit dem 26:23 in der Schlussminute sorgten für den Auswärtserfolg der TS.

"Mit unserer Abwehr- und Torhüterleistung bin ich zufrieden, auch kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben den Gegner durch unsere vergebenen freien Chancen wieder ins Spiel gebracht", sagte Langenbach.

Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann; Barnusch (1), Bachenheimer, Rüspeler (1), Schorradt (6/1), vom Hagen (2), Fischer, Karlsson (8/4), Kneller (1), Winkes (4).

Herzogenaurach: Deppisch, Ebersberger; Quetsch, Hopp (1), Brockschmidt (6), Probst (11/2), Schneidereit, Lang (3), Sandner, Theobald (2), Neumann (3).

Im Stenogramm: SR: Stache/Wegmann (Dortmund). - Zu.: schauer: 150. - Zeitstrafen: 4:2 Min. - Siebenmeter: 5/5:5/2.

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