16 Tore von Aimee Mitzkat zu wenig

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Drei Begegnungen standen in der Handball-Oberliga Hessen der weiblichen Jugend A auf dem Programm. Dabei sicherte sich die HSG Rodgau/Nieder-Roden durch einen 36:35-Heimsieg über die HSG Bensheim/Auerbach die Hessenmeisterschaft. Allerdings kam den Rodgauerinnen auch der hohe 35:24-Heimsieg der HSG Kleenheim-Langgöns (14:8) über die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt sehr entgegen. Großes Pech hatte Schlusslicht HSG Hungen/Lich im "Kellerduell" gegen den Vorletzten HSG Maintal bei der knappen 38:39 (20:22)-Heimniederlage, wobei die Oberhessen mit mehreren B-Jugendspielerinnen antraten.

Drei Begegnungen standen in der Handball-Oberliga Hessen der weiblichen Jugend A auf dem Programm. Dabei sicherte sich die HSG Rodgau/Nieder-Roden durch einen 36:35-Heimsieg über die HSG Bensheim/Auerbach die Hessenmeisterschaft. Allerdings kam den Rodgauerinnen auch der hohe 35:24-Heimsieg der HSG Kleenheim-Langgöns (14:8) über die wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt sehr entgegen. Großes Pech hatte Schlusslicht HSG Hungen/Lich im "Kellerduell" gegen den Vorletzten HSG Maintal bei der knappen 38:39 (20:22)-Heimniederlage, wobei die Oberhessen mit mehreren B-Jugendspielerinnen antraten.

HSG Hungen/Lich – HSG Maintal 38:39 (20:22) : Die Mannschaft von Hungen/Lichs Trainer Tobias Weiser musste mit B-Jugendlichen ergänzen, weil künftig der Verein das Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt der ersten Frauenmannschaft in der Bezirksoberliga legen wird und Spielerinnen aus der A-Jugend dann vermehrt eingesetzt werden. Mit Ayse Alpkaya (verletzt) und Lucia Schneider (Ausland) fehlen weitere Stammspielerinnen der A-Jugend. Zu den weiteren Perspektiven sagte Weiser: "Wir werden keine Oberliga-Qualifikation zur nächsten Saison melden, weil die Hauptleistungsträger der A-Jugend in den Aktivenbereich wechseln". Die mit mehreren B-Jugendspielerinnen besetzte HSG Hungen/Lich, die auch eine überragende Doppelspielrechtlerin Aimee Mitzkat (16/3 Tore – spielt für Zweitligist Gedern/Nidda und darf folglich nicht erste Frauen in Hungen/Lich spielen) dabei hatte, stand vor der Überraschung. Die Mannschaft führte nach dem 3:4 (5.) beim 8:5 (9.) durch Nina Träger und war nach 18 Minuten durch Celia Hußmann mit 17:13 vorne. Aus der 19:18-Führung (27.) durch Lena Staub wurde ein 19:22-Rückstand, ehe Mitzkat per Siebenmeter den 20:22-Pausenrückstand herstellte. Nach Wiederbeginn holte sich Hungen/Lich die Führung beim 26:25 und 30:29 wieder zurück, ehe Maintal mit 32:30 (46.) die Führung übernahm. Die Gastgeberinnen fighteten und waren beim 35:36 (58.) durch Jana Lotz wieder dran. Nach dem 36:39 kam der 38:39-Anschlusstreffer durch Lena Staub zwölf Sekunden vor Spielende zu spät.

HSG Hungen/Lich: Stövesand, Liebich; Hußmann (5/1), Mitzkat (16/3), König, Staub (7), Träger (7), Pompalla (1), Reichhart, Lotz (2).

HSG Kleenheim-Langgöns – wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt 35:24 (15:9): Mit einem 7:0-Start (12.) durch Hannah Lüdge legten die Gastgeberinnen in Oberkleen glänzend vor. Die zehnfache Torschützin Nina Eggers stellte auf 11:4 (18.), dann auf 13:4 (23.). Dann hatten die Gastgeberinnen einen Hänger, Bad Soden kam besser ins Spiel, so dass bei der Kleenheimer 15:9-Pausenführung die Sache noch nicht so ganz entschieden war. Bis zum 17:13 (37.) hatten die Gäste dagegengehalten, ehe nach 40 Minuten Kira Suchantke auf 21:13 erhöhte. Als aus dem 22:15 (43.) ein 25:15 (45.) durch Celina Rüspeler wurde, war die HSG Kleenheim-Langgöns auf Kurs. Über 34:22 kam schließlich der 35:24-Sieg (Rüspeler 56 Sekunden vor Ende) zustande. "Wir haben konsequent gespielt und die Konzeptionen sauber zu Ende gespielt", analysierte Kleenheims Trainer Peter Tietböhl.

HSG Kleenheim-Langgöns: Bork (bis 30.), Siede (ab 31.); Suchantke (6), Bachenheimer (4), Rüspeler (6), Schmid (2), Kleinpell (2), Weber, Böhm (2), Hausner, Lüdge (3), Pietzner, Eggers (10).

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