Topteams im Gleichschritt

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(sid). Die Topteams MHP Riesen Ludwigsburg und Meister Alba Berlin haben ihre Spitzenpositionen am 18. Spieltag der Basketball-Bundesliga (BBL) gefestigt. Die Ludwigsburger kamen bei Rasta Vechta zu einem ungefährdeten 84:66 (41:26) und feierten damit im 18. Saisonspiel den 17. Sieg. Jaleen Smith (18) und Desi Rodriguez (20) waren die besten Schützen im Team von Chefcoach John Patrick.

Den elften Sieg in Serie feierte Titelverteidiger Alba (30:2) mit einem 80:68 (47:38) gegen medi Bayreuth. Maodo Lo war mit 23 Punkten erfolgreichster Werfer der Berliner, die sich im zweiten Viertel langsam absetzen konnten und nicht mehr in Gefahr gerieten. »Wir sind schlecht ins Spiel gestartet und Bayreuth hat das zu seinem Vorteil genutzt. Danach haben wir deutlich besser gespielt«, sagte Alba-Cheftrainer Aito Garcia Reneses.

Von Platz fünf auf vier hinter die Hakro Merlins aus Crailsheim (30:6) verbesserte sich Bayern München (28:6). Das Team von Coach Andrea Trinchieri feierte einen ungefährdeten 84:58 (45:24)-Erfolg gegen die Frankfurt Skyliners. Paul Zipser und Jalen Reynolds (beide 17) trafen beim Sieger am besten. Die Überraschungsmannschaft der Merlins setzte sich angeführt von Trae Bell-Haynes (21 Punkte) gegen die Löwen Braunschweig mit 75:67 (45:36) durch.

Die Münchner schoben sich an den EWE Baskets Oldenburg (28:8) vorbei, die eine überraschende Pleite kassierten. Der Meister von 2009 verlor in eigener Halle gegen die Gießen 46ers 93:97 (51:52).

Der höchste Tagessieg gelang ratiopharm Ulm. Die Schwaben gewannen nach zuletzt zwei Niederlagen 93:64 (46:34) gegen die BG Göttingen. Gleich fünf Spieler beim Sieger trafen zweistellig, allen voran Troy Caupain (17).

Wegen der am Mittwoch angeordneten Quarantäne von s.Oliver Würzburg wurde derweil auch das Spiel der Unterfranken am Sonntag gegen Tabellenführer Riesen Ludwigsburg abgesagt. Das gab die BBL am Freitag bekannt. Wegen eines Coronafalls waren zuvor bereits die Begegnungen gegen Gießen (Dienstag) und in Weißenfels (Freitag) ausgefallen.

Zuvor war ein namentlich nicht genannter Spieler positiv getestet worden. Es bestand der Verdacht, dass die Probe verwechselt wurde. Dies konnte mittlerweile durch eine DNA-Probe ausgeschlossen werden. Die Würzburger gehen aufgrund von weiteren Tests des betroffenen Profis und der gesamten Mannschaft, die allesamt negativ ausfielen, davon aus, dass es sich um ein »falsch positives Testergebnis handelt«, wie Geschäftsführer Steffen Lieble in einer Presseerklärung mitteilte.

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