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Topspiele in Biebertal und Kirtorf

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Von: Roland Stamm

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Benjamon Lock, der Trainer der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen, möchte sein Team im Aufstiegsrunden-Spiel der Kreisliga A Alsfeld in Kirtorf zum Sieg dirigieren. ARCHIVFOTO: VOGLER © Oliver Vogler

(rol). In der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisliga A Gießen ist Tabellenführer FSG Biebertal am fünften Spieltag zu Hause gegen Türkiyemspor Gießen gefordert. Das Aufeinandertreffen ist deshalb mit großer Spannung zu erwarten, weil sich die Gäste zum einen selbst gute Meisterschaftschancen ausrechnen und sich zum anderen mit einem Sieg so positionieren können, um ihrem Gegner mal so richtig auf die Pelle zu rücken.

Andererseits würde die FSG mit einem Heimsieg zumindest einen direkten Konkurrenten schon frühzeitig auf Abstand bringen. Sollte die Biebertaler Offensive auch weiterhin so wuchtig auftreten wie bisher, dann dürfte es für Türkiyemspor Gießen ausgesprochen schwierig werden, beim Tabellenführer etwas Zählbares zu holen.

Auch die Heuchelheimer Gruppenliga-Reserve sitzt dem Tabellenführer mächtig im Nacken und könnte im Falle eines erfolgreichen Abschneidens in der Begegnung mit dem SV Annerod die Biebertaler auf Platz eins ablösen. Mit der Partie zwischen der FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen und dem FSV Fernwald II muss dagegen von einem Verfolgerduell gesprochen werden. Beide Teams warten auf ihren ersten Sieg in der Aufstiegsrunde und könnten sich wohl nur mit einem Erfolg noch einmal ins Gespräch um die Meisterschaft bringen.

Auch die Abstiegsrunde dieser Liga bleibt für zahlreiche Vereine ungewollt spannend. Denn hier gilt es, den drohenden Abstieg zu verhindern. Zuletzt konnte der FC TuBa Pohlheim II mit einem Heimsieg punktemäßig aufholen und dürfte das als Motivation in die Begegnung bei der FSG Garbenteich/Hausen mitnehmen. Die FSG befindet sich dagegen weit weg von einem Abstiegsplatz und sollte den restlichen Saisonverlauf relativ gelassen angehen können. Ein Highlight aus der Abstiegszone bietet dagegen die Partie zwischen dem TSV Allendorf/Lahn (17 Punkte) und der SG Utphe/Trais-Horloff/Inheiden, die mit bislang 16 Zählern ausgestattet ist und sich gerne etwas deutlicher von der gefährlichen Abstiegsregion entfernen möchte. Genau das möchte auch der FC Großen-Buseck, der zwar am Sonntag Heimrecht genießt, mit der FSG Lollar/Staufenberg aber den Tabellenersten aus der Abstiegsrunde empfängt und deshalb vor einer recht großen Aufgabe steht.

FSG Laubach in Verfolgerrolle

Weiterhin eng geht es auch in der Kreisliga A Alsfeld/Gießen zu. Hier treffen mit der FSG Kirtorf und der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen zwei Spitzenteams der Aufstiegsrunde aufeinander. Dagegen hat der SV Nieder-Ofleiden noch einiges aufzuholen, ging doch der Saisonstart ziemlich daneben. Der SVN gastiert bei der Spvgg. Mücke, die ebenfalls mächtig holprig startete, zuletzt der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen aber ein Remis abtrotzte. Dagegen hat die FSG Laubach schon bemerkenswert gepunktet und dürfte auch im Heimspiel gegen die SG Schwalmtal, die bereits bei der 1:4-Niederlage gegen die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen unter der Woche im Einsatz war, gute Chancen haben, dieses Punktekonto weiter zu füllen.

Und auch die Abstiegsrunde dieser Liga hat mit der Partie SG Appenrod/Maulbach gegen FSG Ohmes/Ruhlkirchen Besonderes zu bieten. Denn die Gastgeber sind nach dem berücksichtigten Punktabzug (siehe unten) punktgleich mit dem Kontrahenten. Sechs Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen hat indes die FSG Queckborn/Lauter. Um diese Distanz zu vergrößern, strebt die FSG in der Begegnung mit der FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein einen Sieg an. Doch die Dreierspielgemeinschaft hat inzwischen einen recht erfolgreichen Weg eingeschlagen und belegt den ersten Rang in diesem Klassement. Zudem trifft mit der Seipp-Elf der zurzeit zweitstärkste Angriff auf die zweitschwächste Defensive. Währenddessen versucht auch die SG Rüddingshausen/Londorf bei ihrem Gastspiel in Burg-/Nieder-Gemünden Zählbares mitzunehmen, um nicht zu nah an die Abstiegsränge zu geraten. Und auch der TV/VfR Groß-Felda will beim Tabellenletzten, der SG Treis/Allendorf II, punkten, um sich schnell aller Sorgen zu entledigen.

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