Topspiel für TV 05 Mainzlar II

(vk) Mit fünf Begegnungen geht der 13. Spieltag in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen über die Bühne, denn die HSG Kirch-/Pohlgöns/Butzbach und der TSV 1848 Hungen holen ihr Punktspiel am 20. Februar nach. Der weiter ungeschlagene Tabellenführer SG Kleenheim II (23:1 Punkte) ist am Samstag um 17.30 Uhr beim TuS Kriftel (16:8) gefordert.

(vk) Mit fünf Begegnungen geht der 13. Spieltag in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen über die Bühne, denn die HSG Kirch-/Pohlgöns/Butzbach und der TSV 1848 Hungen holen ihr Punktspiel am 20. Februar nach. Der weiter ungeschlagene Tabellenführer SG Kleenheim II (23:1 Punkte) ist am Samstag um 17.30 Uhr beim TuS Kriftel (16:8) gefordert. Die auf Rang acht vorgerückte HSG Wettenberg (7:17) will ihr Heimspiel am Samstag um 19 Uhr gegen den Tabellenvorletzten TG Bad Soden (6:18) natürlich unbedingt gewinnen. Auch die TSF Heuchelheim (4./16:8) wollen sich am Samstag um 19.30 Uhr für das Unentschieden im Hinrundenspiel bei der TSG Oberursel (9./7:17) in eigener Halle gerne revanchieren. Das Spitzenspiel und Verfolgerduell findet am Sonntag um 18 Uhr in Lollar-Nord zwischen den punktgleichen Teams des Rangdritten TV Mainzlar II und des Tabellenzweiten TuS Dotzheim (je 17:7) statt.

TuS Kriftel - SG Kleenheim II (Samstag, 17.30 Uhr, Schwarzbachhalle Kriftel): "Trotz der jüngsten Niederlage ist Kriftel einer unserer ärgsten Verfolger, die Mannschaft hat eine starke Abwehr, steht kompakt sehr gut in ihrer 6:0-Formation - und das Team ist heimstark", lobt Kleenheims Trainer Jens Neumeyer die Gastgeberinnen. Kleenheim II gewann zwar das Hinrundenspiel mit 24:18, das will aber für das Rückrundenspiel unter anderen Rahmenbedingungen wenig zu sagen haben. "Das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns", sagt Neumeyer, der auf einige angeschlagene bzw. beruflich verhinderte Spielerinnen wie Therese Blasig, Janina Schödl und Melanie Mattheiß verzichten muss. Kerstin Schulz und Ann-Christin Spata konnten krankheitsbedingt nicht in vollem Umfang trainieren, Spielermacherin Andrea Schulz steht erst wieder im Februar wieder zur Verfügung. Da bleibt zu hoffen, dass sich der Rest der Mannschaft zusammenrauft, um die Aufgabe zu bestehen.

HSG Wettenberg - TG Bad Soden (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Launsbach): Nach dem etwas glücklichen Punktgewinn in Hungen wollen die Wettenbergerinnen weiter Punkte sammeln. Und dazu bestehen gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle einen Punkt schlechter steht durchaus Chancen. Allerdings sind die Gäste spätestens nach dem Auswärtssieg in Heuchelheim im letzten Spiel des alten Jahres nicht zu unterschätzen. "Wir dürfen den Rückraum von Bad Soden nicht ins Spiel kommen lassen, müssen die Fehlerquote deutlich senken und dadurch mehr Tempo im gesamten Spiel aufnehmen", sagt Wettenbergs Trainer Karsten Moos, für den die Partie "ein Vier-Punkte-Spiel" ist. Maike Hardt hat sich wieder verletzt und wird nicht spielen können.

TSF Heuchelheim - TSG Oberursel (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Heuchelheim): Mit Aufsteiger Oberursel kommt eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel nach Heuchelheim. "Wie spielstark und gefährlich diese junge Mannschaft ist, zeigte sich bereits mehrfach, immer wieder gelang es Oberursel, in Spielen nach eindeutigen Rückständen zurückzukommen", warnt Heuchelheims Trainer Andreas Schießer vor den Gästen. Heuchelheim ist dennoch leichter Favorit.

Im Hinrundenspiel hatte Heuchelheim eine Sechs-Tore-Führung verspielt und recht glücklich noch ein 23:23 geholt. "Trotz Personalsorgen bin ich zuversichtlich, dass wir den in Oberursel verlorenen Punkt uns wieder holen und zu Hause einen Sieg einfahren werden", erklärt der TSF-Trainer.

TV Mainzlar II - TuS Dotzheim (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Clemens-Brentano-Europaschule Lollar-Nord): "Das ist sicher ein Spitzenspiel, wenn der Dritte und der Zweite aufeinandertreffen, doch das ist gar nicht einmal so wichtig", erklärt Mainzlars Trainer Thomas Wehrum. "Wir haben uns im Hinrundenspiel blöd angestellt. Für diese 26:27-Niederlage würden wir uns gerne revanchieren", sagt der Mainzlarer Trainer. "Dotzheim hat uns beobachtet, doch wir sind flexibler geworden, das sind unsere Stärken", erläutert Wehrum. Der TV Mainzlar II muss auf Spielerinnen wie Jessica Kleinjung, Routinier Petra Ritter und Heike Aicher achten, kann aber als Tabellenführer selbstbewusst in die Partie gegen den TuS Dotzheim gehen.

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