_210828OVHOMTRE1636_0911_4c_2
+
Hoch her geht es wieder, wenn die Keeper alles mit ihren Teamkollegen versuchen, damit der Ball die eigene Torlinie nicht überschreitet.

Topspiel für Nieder-Ofleiden

  • VonRoland Stamm
    schließen

(rol). Wer hätte gedacht, dass eine Begegnung zwischen dem Tabellenfünften und dem Rangzehnten mehr Beachtung findet als das Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den Zweiten? Nun, in der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen ist dem so. Denn in der Partie zwischen der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen und dem SV Nieder-Ofleiden geht es selbstverständlich auch darum, wer nach dem Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft holt.

Doch angesichts des sehr wahrscheinlichen Falls, dass es im Frühjahr mit einer Aufstiegsrunde weitergeht, in der alle daran beteiligten Teams punktemäßig auf null gesetzt werden, dürfte das Rennen um den sechsten Platz für richtig Spannung sorgen.

Somit steckt in der Partie zwischen der FSG Laubach (5.) und dem SV Harbach (10.) einiges an Brisanz. Denn während die FSG mit einem Sieg bereits für die Aufstiegsrunde planen darf, stünden die Chancen für den SVH im Falle eines Sieges ebenfalls recht gut, in den Top-Sechs zu landen. Hier gilt allerdings: weniger als ein Sieg wäre für die Harbacher wohl nicht genug. Wie die Truppe von Sascha Inderthal haben auch die Spvgg. Mücke und der TSV Burg-/Nieder-Gemünden jeweils 19 Punkte auf der Habenseite und bangen genauso um den Einzug in die Aufstiegsrunde. Um das zu realisieren, sind auch die Mücker unbedingt angehalten, die SG Appenrod/Maulbach zu Hause zu schlagen. Dass das gelingen kann, daran glauben die Spieler von Kai Möller inzwischen. Denn längst ist die Spielvereinigung auf die Erfolgsspur abgebogen. Sollte es am Ende trotzdem nicht reichen, so kann sich in Flensungen, Merlau und Nieder-Ohmen dennoch auf die Schulter geklopft werden, zeigte die Mannschaft in den vergangenen Wochen doch hervorragende Leistungen und auch entsprechende Ergebnisse. Die SG, die zuletzt so unglücklich mit 0:2 gegen die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein verlor, braucht dagegen inzwischen auch jeden Punkt, um mit einem halbwegs vernünftigen Punktepolster in die Abstiegsrunde zu gehen.

Lediglich zwei Punkte trennt die Zweierspielgemeinschaft noch vom Tabellenende, von dem der TSV Burg-/Nieder-Gemünden erwartungsgemäß weit entfernt ist. Doch ist für den TSV die Teilnahme an einer Abstiegsrunde genauso möglich wie an der vor der Saison angestrebten Aufstiegsrunde. Auch hier gelten keine Ausreden mehr; es müssen Punkte her, und zwar am besten gleich im bevorstehenden Spiel gegen die FSG Ohmes/Ruhlkirchen, einem Gegner also, für den die Abstiegsrunde längst gebucht ist, dem aber in allen Punktspielen alles zugetraut werden muss. Somit wird auch der TSV in diesem Spiel zu 100 Prozent gefordert sein. Denn wer sich auf der Zielgeraden Fehler erlaubt, wird sie nicht mehr korrigieren können. Überraschenderweise hat auch die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein bereits 19 Zähler geholt, hat aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen als die unmittelbare Konkurrenz um Platz sechs. Und obwohl die FSG nun beim Tabellenschlusslicht, der SG Treis/Allendorf II, antritt und dort durchaus in der Lage sein könnte, einen Sieg zu landen, so scheint es doch eher unwahrscheinlich, dass es nach dem Spieltag am 28. November der sechste Platz sein wird. Das hofft aber die FSG Alsfeld/Eifa, der zwar in Groß-Felda eine hohe Hürde bevorsteht. Doch mit 22 Punkten hat die FSG zurzeit ausgezeichnete Chancen, dieses Ziel zu erreichen. Dem TV/VfR Groß-Felda ist die bisherige Ausbeute von nur zwölf Punkten viel zu wenig, sodass die FSG mit großer Gegenwehr rechnen muss.

In einer weiteren Begegnung dieser Liga dürfte die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II indes als krasser Außenseiter im Heimspiel gegen die SG Schwalmtal gelten. Dagegen ist der Ausgang der Begegnung zwischen der SG Rüddingshausen/Londorf und der FSG Queckborn/Lauter wohl völlig offen. Beide Teams trennen gerade mal drei Punkte voneinander.

In der Kreisoberliga Süd dürfte die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod die vermeintlich leichteste Aufgabe der drei Alsfelder Sportkreisvertreter erwischt haben. Denn trotz eines 3:1-Sieges gegen die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod ist die FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf in der Abstiegszone zu finden und sollte für den Tabellensechsten kein allzu großes Problem darstellen. Derweil ist die Partie des SV Hattendorf bei der SG Treis/Allendorf auf den 19. November verlegt worden. In Reihen des SVH gibt es Corona-Fälle.

Einen Erfolg vor eigenem Publikum strebt die FSG Homberg/Ober-Ofleiden an. Ob das allerdings ausgerechnet gegen den Rangfünften machbar ist, bleibt abzuwarten. Denn die FSG Lumda/Geilshausen trennt als Fünfter gerade mal drei Punkte vom Spitzenreiter; also eine sehr knifflige Aufgabe für die Ohmstädter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare