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Weiter geht’s: Torben Waldgenbach, am letzten Spieltag mit neun Treffern bester HSG-Schütze, und der in den Kader zurückkehrende Ian Weber (r.) bekommen es am Samstag im ersten Drittliga-Heimspiel des neuen Jahres mit dem Rangdritten Rodgau zu tun. FOTO: RAS

Ein Topspiel

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(opk). Für die U23-Mannschaft der HSG Wetzlar steht an diesem Samstag um 19.30 Uhr das erste Heimspiel des Jahres in der 3. Handball-Liga auf dem Programm. Gastieren in Dutenhofen wird die HSG Rodgau/Nieder-Roden, die als Tabellendritter anreist.

Durch die starken Auftritte der Grün-Weißen in dieser Saison und nach 18 Spielen auf Rang fünf klassiert, ist das Hessenderby etwas überraschend als Topspiel anzupreisen. Und auch im Hinspiel konnten sich die Zuschauer nicht über mangelnde Spannung beschweren. Die Partie Mitte September endete nach einer fulminanten Aufholjagd der Mittelhessen mit einem Unentschieden.

Formtechnisch befinden sich die Teams auch jetzt auf Augenhöhe. Zuletzt lautete die Ausbeute für beide Mannschaften: vier Punkte aus zwei Spielen. Für die "Baggerseepiraten" aus Südhessen ist es allerdings das erste Match nach der Winterpause, wohingegen Wetzlar letztes Wochenende schon wieder in den Spielrhythmus hineinkommen konnte und sich beim TV Gelnhausen mit 29:28 durchsetzte. Zudem ist das Team von Thomas Weber in dieser Runde als Heimspielkraft einzustufen.

Dennoch schiebt der Coach "die Favoritenrolle gerne nach Nieder-Roden. Sie haben ein gutes Kreisläuferspiel, eine schnelle erste und zweite Welle und eine variable 6-0 Deckung." Der sensationelle Punktgewinn aus dem Hinspiel sei nur gelungen, weil an diesem Abend "alles geklappt hat." Auf dem Papier habe seine Mannschaft eigentlich keine Chance gegen den Rangdritten.

Doch Favoriten haben sich in der Dutenhofener Halle in dieser Saison schon öfters schwer getan. Zuletzt traf es Leutershausen kurz vor Weihnachten. Und durch die Rückkehr von Ian Weber laufen die Wetzlarer voraussichtlich mit dem gesamten Kader auf. Die Fans können sich also auch morgen erneut auf eine spannende Begegnung einstellen.

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