Olympia

Tokio-Spiele für Müller und Frederiksen vorbei

  • VonRedaktion
    schließen

(phk/kus). Steven Müller ist um eine weitere internationale Erfahrung reicher: Der Sprinter der LG ovag Friedberg-Fauerbach ist bei den Olympischen Spielen in Tokio über 200 Meter am frühen Dienstagmorgen (MESZ) im Vorlauf ausgeschieden. Der Kasseler kam beim lockeren Sieg des US-Talents Erriyon Knighton (20,55 Sekunden) in 21,08 Sekunden weder an seine persönliche Bestzeit (20,40 Sekunden) noch an seine Saisonbestleistung (20,75 Sekunden) heran und wurde letztlich Sechster und Letzter des vierten von sieben Vorläufen.

»Technisch war das alles okay, aber es fehlt ihm in diesem Jahr einfach der Punch, der letzte Kick, den er 2019 noch hatte«, sagte Müllers Trainer Otmar Velte, der den Lauf am Fernseher verfolgte. »Insgesamt hat es seiner Weltranglistenplatzierung entsprochen, auch wenn die Zeit nicht berauschend war - aber er kommt aktuell einfach nicht in die Nähe seiner Bestzeit.« Diese hätte - je nach Losglück - zumindest für den Halbfinaleinzug gereicht.

Velte betonte aber, dass Müllers Leistung »insgesamt schon okay« gewesen sei. »Es ist von der Leistung her einfach nicht sein Jahr, aber er hat trotzdem viel gelernt. Jetzt hat er Erfahrungen bei allen internationalen Großereignissen durch und kann darauf aufbauend weitermachen.« Müller selbst hatte seinem Coach im Anschluss an das Rennen seine Eindrücke per Mail mitgeteilt und sprach darin davon, sein Bestes gegeben zu haben.

Im Viertelfinale des olympischen Handball-Turniers war nicht nur für das deutsche Team, sondern auch für Magnus Frederiksen und sein norwegisches Nationalteam Schluss. Der Rückraumspieler von der HSG Wetzlar verlor mit seinen Landsmännern mit 25:31 (12:13) gegen Rio-Olympiasieger Dänemark und blieb dabei ohne eigenen Treffer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare