Titelrennen in der Landesliga scheint entschieden

(mmx) Eine Vorentscheidung in der Meisterschaft fiel an diesem Spieltag in der Landesliga Nord. Im Spitzenspiel unterlag der TV Waldgirmes beim TV Cölbe mit 0:3. Damit ist Cölbe weiter Spitzenreiter. Minimale Chancen auf den Titel hat noch der USC Gießen als Tabellenzweiter, der sich knapp mit 3:2 in Herleshausen durchsetzen konnte.

Dafür müsste allerdings das Spiel in Cölbe gewonnen werden, außerdem müsste der Tabellenführer noch ein weiteres Mal Federn lassen.

TSV Herleshausen – USC Gießen 2:3 (25:21, 19:25, 25:21, 26:28, 13:15): "Das war ein großes Spiel mit tollem Volleyball auf einem ansprechenden Niveau – mit dem etwas glücklicheren Ende für uns", fasste USC-Spielertrainer Stefan Eder ein äußerst spannendes Auswärtsspiel zusammen. Im ersten Durchgang startete der USC mit einem 5:0 furios, in der Folge drehten die Gastgeber aber die Partie und siegten verdient im ersten Satz. Nach dem Seitenwechsel ein umgekehrtes Bild. Die Lahnstädter zeigten ein fehlerloses Spiel und holten sich Satz Nummer zwei. Erst im dritten Satz zeichnete sich eine ausgeglichene Partie ab, als es 13:13 hieß. Mit guten Sprungaufschlägen legten die Nordhessen nun aber eine Serie hin und standen beim 22:18 quasi als Satzsieger fest. Im vierten Satz kehrte dann die Sicherheit zurück in das USC-Spiel, der dann auch ausgleichen konnte. Der Tiebreak wurde dann zum Krimi. Mit 9:4 lag der TSV Herleshausen bereits vorne, dann übernahm Stefan Eder das Zuspiel und setzte damit den entscheidenden Impuls.

Sein Team wachte wieder auf und war beim 12:12 zurück im Spiel, um ein paar Ballwechsel später schließlich mit einem krachenden Mittelangriff das Spiel für sich zu entscheiden.

USC Gießen: Eder, Debus, Frühwirth, Kronenberger, Milling, Opitz, Stein, Mülke, Euler-Becker, Köhler.

TV Cölbe – TV Waldgirmes II 3:0 (25:22, 25:16, 25:19): "Cölbe ist eindeutig die beste Mannschaft in der Liga. Das muss man neidlos anerkennen", sagte Gäste-Trainer Peter Großmann. Zwar deutet das Ergebnis aus dem ersten Satz auf einen knappen Verlauf hin, jedoch war Cölbe immer in Front. Im zweiten und dritten Durchgang brach Waldgirmes dann ein. Mit vielen Wechseln und verschiedenen Kombinationen versuchte Großmann, noch mal frischen Wind in das Lahnauer Spiel zu bringen, was jedoch nicht klappte. "Insgesamt muss man sagen, dass wir im Block und im Angriff Cölbe in nichts nachstehen. Den Ausschlag gegeben haben Aufschlag und Annahme, wo Cölbe deutlich souveräner agiert hat", so Großmann.

TV Waldgirmes II: Becker, Afflerbach, Rink, Antonacci, Kusnierz, Kornmann, Nuke, Orantek, Bock, Barnusch, Hill, Bender.

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