Titel an Neidel und Elbing

(jth) Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Bahngehen der Senioren in Frankfurt-Kalbach errangen vor Kurzem gleich zwei heimische Teilnehmerinnen Altersklassensiege. Heidrun Neidel (TSG Leihgestern) und Leni Elbing (LGV Marathon Gießen) sicherten sich jeweils den Titel.

Heidrun Neidel holte sich mit 20:13,3 Minuten vor Ursula Klink (TV Groß-Gerau/20:17,9 Minuten) im 3000-m-Bahngehen in einem spannenden Wettkampf den deutschen Seniorentitel der Altersklasse W65. "Ich möchte gerne meinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Hierzu müsste ich eine Zeit von knapp 20 Minuten anbieten", sagte Neidel noch vor dem Start. Von Beginn an legte die TSG-Seniorin ein gutes und schnelles Tempo vor, sodass ihre Konkurrentinnen am Ende nicht folgen konnten. "Es war zwar hart, aber super. Die schrägen Kurven waren gewöhnungsbedürftig, doch nach einigen Runden habe ich mich daran gewöhnt. Ich bin taktisch vorgegangen und hinter ihr (Klink; Anm. d. Red.) geblieben. Sie spürte das natürlich, dass ich hinter ihr war. Sie fühlte sich gejagt und wurde dann ein wenig langsamer. Ich hatte noch genügend Reserven – trotz meiner Erkältung – und zog dann in der letzten Runde an ihr vorbei", so die strahlende Siegerin Heidrun Neidel.

Auch Leni Elbing von der LGV Marathon Gießen sicherte sich in 23:36,6 Minuten vor Erna Antritter (BATV Bibrach/26:20,7 Minuten) über 3000 m den deutschen Seniorentitel in der Altersklasse W75. "Ich konnte trotz der schlechten Witterung gut trainieren und war perfekt vorbereitet für die Deutsche Meisterschaft. In diesem Jahr möchte ich an der Senioren-EM in Tschechien teilnehmen", informierte die Siegerin später über ihre ehrgeizigen Ziele 2013.

Wagner überzeugt

Bei den Männern war ebenfalls ein heimischer Starter dabei. Reinhold Wagner vom LAZ Gießen (Stammverein TV Großen-Buseck) kam am besten mit den Bedingungen zurecht. In der M75 sicherte er sich in 23:29,1 die Hessische Seniorenmeisterschaft, die parallel stattfand. "In der letzten Runde hatte ich noch mal richtig Power", erklärte Wagner.

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