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Katharina Weber (21/HSG Kleenheim-Langgöns) hat sich am Kreis absetzen können.

Teuer verkauft

  • VonMarc Steinert
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(mgs). Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Kleenheim-Langgöns sind mit einer starken Leistung in die neue Saison gestartet. Wenig überraschend reichte es für das Team von Marc Langenbach gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim zum Auftakt in Staffel D zwar nicht für Zählbares, die Kleebachtalerinnen verkauften sich gegen den Favoriten in Staffel D beim 15:

21 (8:11) am Samstagabend aber mehr als teuer.

»Nach unserer heutigen Leistung kann ich meiner Mannschaft wirklich nur ein Kompliment aussprechen. Wir haben eine überragende Abwehrleistung geboten und eine solch starke Truppe wie Mainz-Bretzenheim, die zudem mit exzellenten Einzelkönnerinnen und teilweise ehemaligen Bundesligaspielerinnen besetzt ist, bei nur 21 Gegentoren gehalten. Auch Vanessa Bork hat dahinter im Tor natürlich ihren Beitrag zu unserer starken Defensivvorstellung geleistet«, freute sich der SGK-Coach und fand neben viel Lob daher auch nur einen kleinen Ansatz zur Kritik. »Wir haben insgesamt neun Siebenmeter herausgeholt, was zeigt, dass wir viel richtig gemacht haben. Leider haben wir gleich vier davon verworfen, das ist zu viel.«

Obwohl die Partie in der Weidig-Sporthalle eben just mit einem verworfenen Siebenmeter begann, spielte Kleenheim-Langgöns zu Beginn stark auf, weshalb die Mainzer Trainerin und ehemalige Bundesligaspielerin Ildiko Barna ihr Team beim 1:3-Rückstand (Lisa-Marie Kiethe, 11.) neu sortieren musste. Was gelang, da die Abwehr des Favoriten Stück für Stück zulegte und der Langenbach-Sieben nach dem 6:6 (22., Franziska Dietz) bis zur Pause nur noch zwei weitere Treffer gestattete (8:11).

Und auch nach dem Wechsel tat sich die junge Kleenheimer Truppe gegen den starken und erfahrenen Innenblock unheimlich schwer, sodass Mainz-Bretzenheim nach Elena Schuchs 10:13 (40.) rund zehn Minuten später bereits auf 19:12 (Linda Bach, 51.) davongezogen war.

Auch wenn die Entscheidung damit gefallen war, kämpften die Gastgeberinnen bis zum Schluss engagiert um ein gutes Endresultat, was ihnen letztlich auch gelang.

»Sicher sind die 15 erzielten Tore etwas wenig, aber Mainz-Bretzenheim hat auch überragende Qualitäten. Daher ist das nichts, worüber wir uns heute grämen müssen« so Langenbach, der sich im Mittelhessen-Derby bei der HSG Lumdatal am kommenden Samstag dann aber sicherlich eine weitaus bessere Torausbeute seiner Damen erhofft.

Kleenheim-Langgöns: Bork, Buhlmann - Eggers (1), Lotz, Dietz (1), Bachenheimer, Schuch (2), Rüspeler (1/1), Schorradt, Suchantke, vom Hagen (2), Kiethe (6/4), Klug, Schäfer, Weber (2), Winkes.

Mainz-Bretzenheim: Wenselowski, Schlesinger - Schmitt (7), Gangel (4), Quetsch, Schneiders, Bach (3), Köhler, Gräbling, Mack (5/2), Stolle (1), Hergen, Dankwardt (1), Dingeldein.

Im Stenogramm / SR. Siebert/Welke (Bergneustadt). - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: 2:4 Minuten). - Siebenmeter: 9/5:3/2.

Kim Winkes versuchte das Kleenheimer Spiel in geordnete Bahnen zu lenken.

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