Terminstress für die Bayern

(sid). Die Basketballer von Bayern München müssen für ihren Erfolg leiden, der Terminstress macht dem Klub große Sorgen. »Wir müssen nun schauen, wie wir damit umgehen und das Beste aus der Situation herausholen. Im Endeffekt geht es auf Kosten der Gesundheit der Spieler«, sagte Geschäftsführer Marko Pesic im Gespräch »Münchner Merkur« und »tz«.

Am Wochenende sind die Bayern Gastgeber des Final Four um den Pokal der Basketball-Bundesliga (BBL), schon am Dienstag und Donnerstag kommender Woche stehen die ersten beiden Viertelfinalspiele gegen Armani Mailand in den Playoffs der EuroLeague an (alle Spiele bei MagentaSport). Zeit zur Erholung bleibt kaum.

Die Münchner hatten der BBL mehrere Termine für das Final Four vorgeschlagen und auf eine spätere Ansetzung gehofft. Doch daraus wurde nichts. »Für uns ist es äußerst unglücklich«, sagte Pesic: »Es ist ein zweischneidiges Schwert. Natürlich sind wir stolz über unseren sportlichen Erfolg und werden uns auch den kommenden Herausforderungen stellen. Man sieht aber ja jetzt schon, dass wir oft nicht im Vollbesitz unserer Kräfte sind und mehrere Spieler verletzt ausfallen.«

Kommen die Bayern ins Pokalfinale, haben sie vor dem Auftakt gegen Mailand nur einen Regenerationstag. »Im Reisestress kannst du dich nicht regenerieren«, sagte Sebastian Torka, Leiter des Ärzteteams bei den Bayern-Basketballern. München hat sich als erste deutsche Mannschaft für die EuroLeague-Playoffs qualifiziert.

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