Tempospiel verlangt

Im Spiel vier des neuen Jahres trifft die HSG Pohlheim am Samstag (20 Uhr) zum vierten Mal auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Qualifikation für die eingleisige 3. Liga. Zu Gast in der Sporthalle in Holzheim ist die HG 85 Köthen, die derzeit punktgleich vor der Truppe von Coach Horst-Günter Schmandt auf Rang neun in der 3. Handball-Liga liegt. Mit einem Sieg stünde Pohlheim auf eben jenem ersten Qualifikationsplatz - und damit im Soll. Der Erhalt der Drittklassigkeit wäre für die Pohlheimer ein großer Erfolg.

(cso) Im Spiel vier des neuen Jahres trifft die HSG Pohlheim am Samstag (20 Uhr) zum vierten Mal auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Qualifikation für die eingleisige 3. Liga. Zu Gast in der Sporthalle in Holzheim ist die HG 85 Köthen, die derzeit punktgleich vor der Truppe von Coach Horst-Günter Schmandt auf Rang neun in der 3. Handball-Liga liegt. Mit einem Sieg stünde Pohlheim auf eben jenem ersten Qualifikationsplatz - und damit im Soll. Der Erhalt der Drittklassigkeit wäre für die Pohlheimer ein großer Erfolg.

"Jetzt gilt es nochmal. Es geht wieder gegen einen direkten Konkurrenten. Danach hängen die Trauben erstmal ganz hoch", sagt Schmandt, der weiß, dass unter den nächsten vier Gegnern mit dem SC DHfK Leipzig, dem ESV Lok Pirna und der TG Münden das gesamte derzeitige Führungtrio der Liga ist.

Die Vorzeichen vor der Partie gegen das Team aus Sachsen-Anhalt sind für den HSG-Trainer etwa die gleichen wie vor der Begegnung gegen Nieder-Roden. "Es ist ein unangenehmer Gegner, der kampfbetont agiert. Wir wollen versuchen, ihnen unser Tempospiel aufzuzwingen und sie so zu schlagen", hofft der Übungsleiter.

Schwer treffen dürfte die HG Köthen der Ausfall von Mittelmann Marco Hüls, der sich beim 30:23-Erfolg über die SV Harleshausen Kassel am vergangenen Wochenende zwei Bänder im Sprunggelenk abriss und eine mehrwöchige Pause vor sich hat. Dabei hatte sich der Neuzugang erst im November in der Partie gegen Lok Pirna verletzt und stand seinem Team für fünf Spiele nicht zur Verfügung. Wie auch Hüls wurden am Anfang der Saison Leif Brandt und Matthias Musche - ebenfalls vom SC Magdeburg II - mit Doppellizenz ausgestattet und bereichern nun den Köthener Kader mit Zweitligaerfahrung. Torgefährlichste Akteure sind noch vor Linksaußen Musche (5,4 Tore pro Spiel) Robert Kreller (5,1) und Steffen Cieszynski (6,3).

Bei der HSG Pohlheim kann Horst-Günter Schmandt voraussichtlich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Bastian Kleimann, der aufgrund der kürzlich vorgenommenen Operation noch immer pausieren muss, sind keine Ausfälle bekannt. Sebastian Fay hat jedoch aus Gelnhausen eine Blessur am Knöchel mit nach Hause gebracht und ist leicht angeschlagen. Sein Einsatz ist derzeit noch gefährdet. Bei Doppellizenzinhaber Christian Zufelde ständen die Chancen auf Verfügbarkeit am Samstag gut, sagte Schmandt.

Mehr Spielzeit als noch am vergangenen Wochenende dürfte auch Rückraumakteur Björn Hofmann wieder bekommen. Beim Testspiel am Mittwoch gegen Bundesligist MT Melsungen, das die Pohlheimer übrigens nur mit zwei Toren Rückstand aus der Hand gaben, war er der auffälligste Akteur im HSG-Angriff.

Neuigkeiten gibt es indes zum "Nachspiel" beim TV Gelnhausen. Die Pohlheimer hatten nach der Partie in der Barbarossastadt Einspruch gegen die Wertung (28:30) eingelegt, da ein bereits durch das Schiedsrichtergespann angezeigter HSG-Treffer auf der Anzeigetafel nicht erschien und von offizieller Seite plötzlich doch keine Anerkennung gefunden haben soll. "Auf der Internetplattform für die Videos der 3. Liga ist dieses Spiel das einzige, was noch nicht eingestellt ist. Ich denke, das ist bezeichnend", gab Schmandt zu Protokoll.

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