Teilerfolg beim Heimspieltag

  • vonRalf Linker
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Die Spielgemeinschaft der Volleyballfreunde Homberg und der Stadtallendorfer Eintracht richtete am vergangenen Sonntag ihren zweiten Heimspieltag in der Bezirksoberliga Mitte aus. In der Sporthalle der Ohmtalschule in Homberg reichte es gegen die SK Driedorf zu einem 3:1-Erfolg, während die Partie gegen den Gießener SV mit dem gleichen Ergebnis verloren ging.

Die Spielgemeinschaft der Volleyballfreunde Homberg und der Stadtallendorfer Eintracht richtete am vergangenen Sonntag ihren zweiten Heimspieltag in der Bezirksoberliga Mitte aus. In der Sporthalle der Ohmtalschule in Homberg reichte es gegen die SK Driedorf zu einem 3:1-Erfolg, während die Partie gegen den Gießener SV mit dem gleichen Ergebnis verloren ging.

VF Homberg/Eintr. Stadtallendorf – SK Driedorf 3:1 (25:14; 7:25; 25:16; 25:22): Die Gäste aus Driedorf erwiesen sich von Beginn an als der erwartet schwierige Gegner, der trotz seiner unspektakulären Spielweise mit einer äußerst geringen Eigenfehlerrate zu Werke ging. Der erste Durchgang war ein Abtasten, ehe sich die Gastgeber ab der Mitte des Satzes dank der Überlegenheit im Block durchsetzen konnten. Zudem konnte Maximilian Kolwinski den ersten Durchgang mit einer starken Aufschlagserie beenden.

Im zweiten Satz war von der Konzentration des ersten Durchgangs auf dem Feld nichts mehr zu spüren. Abstimmungsfehler in der Annahme und eine Aufschlagserie der Gäste ließen diese sogar mit 14:5 in Führung gehen. Trotz einer Steigerung gegen Ende war der Satzverlust nicht mehr abzuwenden.

Im dritten Satz brachte eine Mannschaftsumstellung die nötige Veränderung. Erneut war es Kolwinski, der beim Stand von 6:4 für die Gäste mit einer zweiten Aufschlagserie den Grundstein für die 14:7-Führung der Heimmannschaft legte. Von diesem Vorsprung beflügelt, ließen sich die Gastgeber den Satz nicht mehr nehmen. Im vierten Satz, der bis zum Stande von 20:20 ausgeglichen war, konnten sich die Gastgeber dank einer überragenden Feldarbeit Punkt um Punkt absetzen, ehe nach gut 80 Minuten Spielzeit wiederum Kolwinski zum Matchgewinn aufschlagen durfte.

VF Homberg/Eintr. Stadtallendorf – Gießener SV 1:3 (27:29; 9:25; 25:23; 24:26): Nach dem Einschlagen war schon abzusehen, dass die zweite Partie deutlich schwerer werden würde. Der erste Satz gegen den Landesliga-Absteiger aus Gießen verlief bis in die Schlussphase auf Augenhöhe. Allerdings reichten den Gastgebern in der Schlussphase vier Satzbälle nicht aus, um diesen umkämpften Satz für sich zu entscheiden.

Derart beflügelt, wuchsen die Gießener im zweiten Durchgang über sich hinaus und setzten die Annahme der Gastgeber mächtig unter Druck. Das einstellige Endergebnis spricht für sich. Analog zum dritten Satz der ersten Partie erfolgte nun erneut eine Umstellung. Gemäß Trainer Wolfgang Forst konnte man jetzt nur versuchen, durch Kampf und Motivation zurück ins Spiel zu finden. Der Satz war dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung bis zum Ende offen, allerdings mit dem besseren Ende und dem nötigen Quäntchen Glück für die Gastgeber.

Auch der vierte Durchgang war bis in die Schlussphase völlig offen. Zwar konnten die Gastgeber beim Stande von 22:24 zwei Matchbälle der Gießener abwehren, am Ende hatten dann die Gäste einfach das nötige Glück auf ihrer Seite, wenn auch ein Ausgleich und damit ein Punkt für die Gastgeber verdient gewesen wäre.

Nach diesem Spieltag rangiert die Spielgemeinschaft mit elf Punkten auf der Habenseite auf dem dritten Platz in der Tabelle, was eine gute Ausgangssituation für die restlichen Spiele der Vorrunde ist. Die nächste Bewährungsprobe wartet auf die Spielgemeinschaft aus Stadtallendorf und Homberg um Ralf Linker und Martin Kujawa in zehn Tagen, wenn man auf den Tabellenzweiten aus Biedenkopf trifft.

Aufgebot Homberg/Stadtallendorf: Wolfgang Forst, David Harris, Roman Horn, Marcus Klein, Maximilian Kolwinski, Roman Konstanz, Alexander Kotke, Martin Kujawa, Ralf Linker, Sebastian Wevers und Carsten Wittkopp

Die Spielgemeinschaft Homberg/Stadtallendorf um Martin Kujawa fährt beim Heimspieltag einen Sieg ein. (Foto: Friedrich)

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