U18-Bundesliga

Team muss mit Zone rechnen

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Kaum hat die wNBL ihre Saison begonnen, muss sie schon wieder um die Fortsetzung bangen. Mögliches und Machbares wird abgewogen, so wie derzeit überall. Das Team Mittelhessen denkt, am Sonntag um 13 Uhr bei den Main Sharks in Würzburg antreten zu können. Aber die Lage kann sich schnell ändern. "Wir stehen in Kontakt mit Würzburg", beschreibt Grünbergs Trainer René Spandauw den aktuellen Austausch mit sich ständig verschiebenden Voraussetzungen.

Sicher ist jedoch, dass die Würzburgerinnen als Team häufiger zusammen trainieren und einen komplett anderen Basketballstil spielen als die Mittelhessinnen. "Ich erwarte viel Zonenverteidigung", kennt Spandauw die Verteidigungsvorliebe der Sharks. Sich im Training darauf einzustellen, ist für seine Mannschaft so gut wie nicht möglich, weil sie pro Woche nur einmal zusammen in der Halle ist. Außerdem können die jüngeren Spielerinnen damit nichts anfangen, denn bis einschließlich der U16-Klassen darf im Jugendbasketball nur Mann-deckung gespielt werden.

Dennoch werden die Grünbergerinnen Wege finden, in diesem Aufeinandertreffen klar zu kommen. "Wir haben so viel Basketball in uns. Das werden wir ausnutzen", kündigt ihr Coach an, zu spielen und nicht ständig über die Maßnahmen der Gegner nachzudenken.

Auf der Aufbauposition sind die Main Sharks durch den kurzfristigen Abgang von Danguole Pupkeviciute nicht mehr so stark besetzt. Längenmäßig dürften sie überlegen sein, sodass die Gäste dies im Kollektiv unter den Körben ausgleichen müssen. Spandauw hofft bis zum Wochenende auf die seit etlichen Wochen beantragte Spielberechtigung von Cora und Nina Horvath und darauf, in Würzburg mit zehn anstatt der zuletzt nur sieben Akteurinnen auflaufen zu können.

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