Team Mittelhessen will über Kampf Rhythmus finden

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Nach einer sechswöchigen Pause starten die Nachwuchs-Basketballerinnen von Team Mittelhessen am Sonntag ins letzte Drittel der Hauptrunde. Gegen Würzburg soll dann der fünfte Saisonsieg glücken. Die lange Feriendauer erschwerte zuletzt den Trainingsalltag.

Nach einer sechswöchigen Pause starten die Nachwuchs-Basketballerinnen von Team Mittelhessen am Sonntag ins letzte Drittel der Hauptrunde. Gegen Würzburg soll dann der fünfte Saisonsieg glücken. Die lange Feriendauer erschwerte zuletzt den Trainingsalltag.

In der Hinrunde war es die Auswärtspartie bei den fränkischen Main Sharks, die den ersten Saisonsieg der mittelhessischen Spielgemeinschaft aus Grünberg und Marburg markierte. "Ausschlaggebend", so Co-Trainer René Spandauw, "war damals unser starkes Rebounding. Das allerdings ist auch eine Trainingssache." Während in den meisten anderen Bundesländern mit WNBL-Teams die Winterferien bereits endeten, konnte die Mittelhessinnen durch die geschlossenen Schulen erst in dieser Woche wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.

"Für die mentale Frische ist die Pause natürlich gut", wägt Spandauw Vor- und Nachteile der spielfreien Wochen ab. Für die Spielerinnen des Team Mittelhessens, das mit vier Siegen auf dem vierten Tabellenplatz der WNBL-Gruppe Mitte steht, bestand diese Phase jedoch nicht nur aus Ferien und Urlaub. Lisa Bonacker, Michaela Kucera, Marie Reichert, Luzie Hegele und Lisa Kiefer nahmen im Dezember an einem U18-Lehrgang von Europameister-Trainer Stefan Mienack Teil. Die drei erstgenannten Spielerinnen schafften es in den endgültigen Kader aus 22 Spielerinnen. Bonacker, Hegele, Kiefer und Kucera nahmen für den DBB Anfang des Jahres am Amsterdamer Streetball Masters in Amsterdam und Breda Teil, das gewonnen werden konnte.

Personell erwartet Spandauw aus diesen und einem weiteren Faktor eine Wundertüte. "Einige Spielerinnen befinden sich zurzeit noch im Urlaub, und zwar in den verschneiten Gebieten in Österreich. Unabhängig davon werden die ersten Partien nach einer längeren Auszeit immer über den Kampf gewonnen", so der Übungsleiter. Sprungball in der Marbruger Sporthalle des Georg-Gaßmann-Stadions ist am Sonntag um 12 Uhr.

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