U18-Bundesliga weiblich

Team Mittelhessen vor Mammutaufgabe

Im Hinspiel hatte sich das Team Mittelhessen von stark aufspielenden Bambergerinnen kalt erwischen lassen. 3:31 hieß es nach dem ersten Viertel. Erst danach begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Desto aufmerksamer gilt es ins Rückspiel zu gehen.

Von SKS

Im Hinspiel hatte sich das Team Mittelhessen von stark aufspielenden Bambergerinnen kalt erwischen lassen. 3:31 hieß es nach dem ersten Viertel. Erst danach begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Desto aufmerksamer gilt es ins Rückspiel zu gehen.

»Wir wissen, welche Aufgabe auf uns zukommt«, zeigt sich Assistenzcoach René Spandauw vor dem Spiel gegen DJK Don Bosco Bamberg gewarnt. Sprungball ist am Sonntag um 13.30 Uhr in der Marburger Sporthalle Georg-Gaßmann-Stadion. Das fränkische Team zählt zum Favoritenkreis in der weiblichen Nachwuchs-Basketballbundesliga. In der Hinrunde ließ man nur gegen die Rhein-Main Baskets Punkte liegen. Gegen die Mittelhessinnen siegte Bamberg mit 76:53 sogar im moderaten Maße: Blow-out-Siege mit Punktedifferenzen im vierziger und fünfziger Bereich werden auch in den verbliebenen Spielen möglich sein. Dementsprechend überrascht es nicht, dass gleich fünf Bambergerinnen eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen haben. Dazu zählen die Nationalspielerinnen Nina Kühhorn, Magdalena Landwehr und Julia Förner, die für DJK Don Bosco bereits im Zweitligakader auflaufen. Der nach Mafiathriller oder Namenssponsor klingende Name des Clubs geht übrigens auf den Gründungskontext, den katholischen Knabenhort Canisiusheim zurück. Ordensgründer und zugleich Namensgeber war der italienische Priester (oder Don) Giovanni Melchiorre Bosco.

»Um eine Chance zu haben, dürfen wir keinen vergleichbaren Start hinlegen wie im Hinspiel vor einigen Wochen«, ist sich Spandauw mit Blick auf die Gegenwart sicher. »Da wurden wir überrannt und haben falsch reagiert. Allerdings ist uns das im Verlauf der weiteren Saison kein weiteres Mal passiert«, so der Niederländer weiter.

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