SCWaldgirmesII-Verbandsl_4c_1
+
SC Waldgirmes II vor dem Start in die Verbandsliga-Saison 2021/22 (h. v. l.): Michael Eduard Preidt, Justin Schweitzer, Paul Fiedler, Marius Glasauer, Glodi Bebe; Mitte (v. l.): Mario Gerhardt (Spielausschuss), Co-Trainer Thorsten Höhn, Nick Gebauer, Marcus Purdak, Felix Hörr, Ruven ter Jung, Merlin Schmidt, Trainer Thorsten Schäfer, Betreuer Pascal Hörbel; (v. v. l.): Javier Recio-Perez, Luis Böttcher, Roger Adamski, Claudio Mitrovic, Ricardo Alpsoy, Dennis Hinz, Hannes Köhler, Max Weber. Es fehlen: Leon van Moll, Kai Marzell, Finn Hörr, Lukas Stefanowski. FRO

Talentschmiede des SC Waldgirmes

  • VonPeter Froese
    schließen

(fro). Die U23 des SC Waldgirmes bildet in der Fußball-Verbandsliga das Bindeglied zwischen der erfolgreichen Jugendarbeit und der in der Hessenliga beheimateten ersten Mannschaft der Lahnauer. Thorsten Schäfer soll die jungen Spieler für höhere Aufgaben entwickeln, auch wenn dies seine Aufgabe und das Erreichen der eigenen Ziele nicht immer einfacher macht.

Aktuelle Situation: Zum Zeitpunkt des Abbruchs der Saison 2020/21 lag die U23 des SC auf Platz fünf aussichtsreich im Rennen. »Ich hätte gerne die Hinrunde durchgespielt, um zu sehen, wo wir tatsächlich gestanden haben. Nun habe ich die Befürchtung, dass die jungen Spieler, die letztes Jahr schon dabei waren, sich von dem positiven Zwischenergebnis täuschen lassen. Wir dürfen nicht glauben, dass es wieder so reibungslos laufen wird, denn unseren beiden Mannschaften stehen schwere Runden bevor«, mahnt Schäfer.

Kommen/Gehen: Der SC-Trainer wird in dieser Saison mit einem kleineren Kader auskommen müssen. »Neben den Spielern, die wir in der Breite verloren haben, tut uns der Abgang von Jafar Azizi besonders weh. Er hat uns das ein oder andere Spiel erfolgreich mitgestaltet, sodass es schwer wird, ihn zu ersetzen«, betont Schäfer. Er erwartet keine Verstärkungen aus dem Hessenligakader und wird die Saison vor allem mit dem Stamm seiner noch recht jungen Elf durchziehen müssen.

Stärken/Schwächen: Die körperliche Fitness und die mannschaftliche Geschlossenheit sind das Pfund, auf das Schäfer setzt. »Alle Spieler sind in einem Alter und bilden einen eingeschworenen Haufen. Die Jungs haben Spaß miteinander und harmonieren auch privat sehr gut«, freut sich der SC-Trainer. Auch die organisierte Defensive ist trotz ihrer Jugend ein Prunkstück der SC-Reserve. »Im offensiven Bereich müssen wir noch zulegen. Hier fehlt uns ein Knipser, der 15 bis 20 Tore pro Saison schießt«, so Schäfer.

Trainer/Umfeld: Thorsten Schäfer ist in Waldgirmes kein Unbekannter, denn er hatte in seiner aktiven Zeit selbst für den SC gespielt. Seine erste Saison als SC-Trainer begann recht verheißungsvoll, ehe Corona den positiven Lauf seiner Elf nach elf Spielen beendete. Mit Torben Höhn steht ein spielender Co-Trainer zur Seite, während Marco Gerhardt auch rund um die U23 des SC alles im Griff hat.

Prognose: »Trotz der guten Ansätze in der Vorsaison verlieren wir die Realität nicht aus den Augen. Alles andere als der Klassenerhalt wäre als Ziel vermessen. Wir haben einen schweren Start beim Topfavoriten TSV Steinbach II. Wir dürfen nicht in einen negativen Strudel geraten und von Beginn an der Musik hinterherlaufen. Für die Entwicklung unserer jungen Spieler ist es wichtig, dass sie ohne Druck befreit aufspielen können«, wünscht sich Schäfer.

Zu-/Abgänge: Zugänge: Glodi Bebe (FC Gießen II), Kai Mazell, Roger Adamski, Finn Löhr, Lukas Stefanowski (alle eigene Jugend) - Abgänge: Jafar Azizi (Umzug nach Leipzig), Daniel Roskosz (TSV Blasbach), Maik Magera, Nils Schäfer (beide FSV Braunfels), Mathis Schubert, Michael Jeremejev (beide RSV Büblingshausen), Pascal Remus (TSF Heuchelheim), Michel Wagner (FSG Wettenberg). Lukas Müller (SSC Burg), Dennis Jost (Ziel unbekannt).

Kader: Michael Eduard Preidt, Justin Schweitzer, Paul Fiedler, Marius Glasauer, Glodi Bebe, Höhn, Nick Gebauer, Marcus Purdak, Felix Hörr, Ruven ter Jung, Merlin Schmidt, Javier Recio-Perez, Luis Böttcher, Roger Adamski, Claudio Mitrovic, Ricardo Alpsoy, Dennis Hinz, Hannes Köhler, Max Weber, Leon van Moll, Kai Marzell, Finn Hörr, Lukas Stefanowski.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare