"Tag des Spitzenhandballs" in Dutenhofen

Die Handball-Region blickt am Wochenende gespannt auf das Spitzenspiel der Oberliga der Männer. Die HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen II empfängt am Samstag um 19.30 Uhr Tabellenführer SG Kleenheim und erwartet ein volles Haus. Nicht allein wegen dieser Partie, sondern wegen der Doppelveranstaltung ab 16.30 Uhr in der renovierten Dutenhofener Sporthalle, denn vor dem Oberliga-Hit stehen sich im Testspiel Erstligist HSG Wetzlar und der Schweizer Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen gegenüber.

(mri/ra) Die Handball-Region blickt am Wochenende gespannt auf das Spitzenspiel der Oberliga der Männer. Die HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen II empfängt am Samstag um 19.30 Uhr Tabellenführer SG Kleenheim und erwartet ein volles Haus. Nicht allein wegen dieser Partie, sondern wegen der Doppelveranstaltung ab 16.30 Uhr in der renovierten Dutenhofener Sporthalle, denn vor dem Oberliga-Hit stehen sich im Testspiel Erstligist HSG Wetzlar und der Schweizer Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen gegenüber.

Dass der "Tag des Spitzenhandball" ein Erfolg wird, davon ist Wetzlars neuer Geschäftsführer Björn Seipp überzeugt. Gegen Schaffhausen soll der neue Bundesliga-Spielmacher Adnan Harmandic im Anschluss an das Trainigslager dieser Woche sein Debüt geben. Im übrigen verspricht Seipp die "Bewirtungsatmosphääre" früherer Dutenhofener Handball-Tage. Der Eintritt für beide Partien kostet im Paket zehn Euro.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II - SG Kleenheim (Sa., 19.30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen): Emotional dürfte es am Samstag zugehen, wenn um 19.30 Uhr das Spitzenspiel der Handball-Oberliga angepfiffen wird. Die Grün-Weißen, die derzeit mit 21:7 Punkten den zweiten Rang belegen, empfangen den aktuellen Tabellenführer Kleenheim (22:4). Es ist die wohl letzte Chance für die "Zweite" der HSG, noch einmal zum Angriff auf den Oberliga-Gipfel zu blasen. Der Bedeutung dieses Spiels angemessen, hat die HSG den "Tag des Spitzenhandballs" ausgerufen und den Kracher dieses Spieltages in die Sporthalle nach Dutenhofen verlegt. Dort empfängt die Bundesliga-Mannschaft der HSG Wetzlar vorher (16.30 Uhr) den Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen zum Testspiel.

Es ist also angerichtet für das mit Spannung erwartete Derby. HSG-Trainer Thomas Wallendorf sieht die Vorteile allerdings auf Seiten der Kleenheimer, die aus seiner Sicht "aufgrund ihrer Erfahrung" als Favorit anzusehen sind. Gleichwohl hofft er auf eine gute Vorstellung seiner jungen Mannschaft, die nach Lage der Dinge ohne die Leistungsträger Alexander Scholz und Timo Ludwig auskommen muss. "Wir wollen zeigen, dass wir zur Spitzengruppe gehören und werden alles geben, damit die Punkte in Dutenhofen bleiben", gibt sich Wallendorf trotzdem kämpferisch.

Bodo Schindel von der SG Kleenheim blickt mit seiner Mannschaft auf einen souveränen Heimsieg im letzten Spiel gegen eine schwache Hersfelder Mannschaft (42:25) zurück. Vor der Bundesligareserve, die er als sehr torgefährlich einschätzt, hat er höchsten Respekt. "Dutenhofen hat starke Torleute und einen sehr guten Gegenstoß. Wir brauchen neben einer starken Abwehr viel Geduld im Angriff." Das emotional geführte Hinspiel endete 24:24. Ein Ergebnis, das an diesem Wochenende eher der in Bestbesetzung antretenden SG Kleenheim in die Karten spielen würde.

TV Fränkisch-Crumbach - TSF Heuchelheim (So., 18 Uhr, Sporthalle Reichelsheim): Die TSF Heuchelheim müssen am Sonntag die Reise in den Odenwald zum TV Fränkisch-Crumbach antreten. Dieser steht mit aktuell 14:14 Punkten auf Platz acht der Tabelle und konnte das Hinspiel in Mittelhessen deutlich mit 37:24 für sich entscheiden. Seitdem hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schäfer jedoch deutliche Fortschritte gemacht und am vergangenen Wochenende ein achtbares 24:32 gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II erzielt. Trotzdem stehen die Heuchelheimer noch ohne Punktgewinn am Tabellenende. Daran wird vermutlich auch die Partie gegen Fränkisch-Crumbach nichts ändern.

Zu stark ist die Mannschaft von Ex-Zweitliga-Torjäger Martin Coors besetzt. Die TSF werden eine engagierte Leistung auf die Platte bringen müssen, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Es ist noch nicht klar, ob bei den Turn- und Sportfreunden Ben Weiherer (Zerrung) und Andrew MacKellar (Knöchelverletzung) rechtzeitig wieder fit werden.

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