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Für Anke Böttner und den SV Nieder-Ofleiden beginnt am Wochenende die neue Tischtennis-Saison.

SV möchte vorne mitspielen

  • VonOtto Zinn
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(ahz). Genau wie die Tischtennis-Verbandsliga Mitte startet auch die Damen-Bezirksoberliga mit nur sieben Teams in die neue Saison. Die Wettspielordnung des Hessischen Tischtennis-Verbandes lässt es deshalb zu, dass bei einer »Unterbesetzung der Klassen« am Ende der Saison es zu keinem Absteiger kommen muss. Das dürften neben den vier Vereinen aus dem Main-Kinzigkreis (KSG Unterreichenbach und TG Dörnigheim), aus dem Fuldaer Land mit dem TTC Rommerz und aus Gießen mit den TSF Heuchelheim II, auch die drei heimischen Teams vom SV Nieder-Ofleiden, TTC Vockenrod und der TTG Vogelsberg III zunächst einmal freuen.

Und trotzdem, der Saisonstart war mit zwei Spielen schon am 11. September, ehe das letzte Spiel im Spielplan am 11. Dezember angesetzt ist. Da hätte man sicherlich ein wenig komprimieren können, wie auch die Mannschaftsführerin vom SV Nieder-Ofleiden, Anke Böttner, zu verstehen gibt. »Ein späterer Start und ein früheres Ende der Vorrunde wäre meines Erachtens sinnvoller gewesen. Dann hätte man die paar Spiele kontinuierlich durchziehen können.« Die Vockenröder Mannschaftsführerin Katrin Scharch hält hier ein wenig dagegen. »Bei diesen nur sechs Spielen und bis Anfang Dezember kann man sich nach der langen Pause wieder langsam an den Spielbetrieb herantasten.«

Bei beiden durchgeimpften Teams ist die Spielerinnen-Decke gleichgeblieben. In Nieder-Ofleiden konnte man in den Sommermonaten je nach Vorgaben locker trainieren. »Eine direkte Zielsetzung für die anstehende Saison haben wir beim SVN nicht. Wir hoffen erst einmal, dass wir durchspielen können. Wir werden das Beste daraus machen und möchten schon vorne mitspielen«, so Anke Böttner, die einen richtigen Champion in dieser Liga nicht ausmachen kann. »Insofern ist alles möglich.« Nachdem deren Spitzenspielerin Julia Konnertz wieder voll einsatzfähig ist, glaubt man in Bestbesetzung auch an gute Resultate. »Und wenn trotzdem einmal eine Spielerin ausfällt, dann haben wir mit Jule Vaupel und Marlene Hofmann zwei junge Nachwuchskräfte aus der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga, die uns prima ergänzen können.« Mit den beiden Kreisderbys zu Hause gegen die TTG Vogelsberg III (18. September) und TTC Vockenrod (2. Oktober) hoffen die Damen in Nieder-Ofleiden auf einen guten Start.

Eine Woche früher eröffneten die Damen des TTC Vockenrod mit der Partie bei den TSF Heuchelheim II den Spielbetrieb in der Bezirksoberliga. Die TTC-Damen, die ihre Spiele im Bürgerhaus in Vockenrod bzw. in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule austragen, haben erst Ende Oktober im dritten Saisonspiel die erste Heimpartie. »Wir haben mit normalem Training erst Mitte August so richtig beginnen können. Und trotzdem, der Ehrgeiz bei uns ist vorhanden eine gute Saison und so weit wie möglich nach oben zu spielen.« Gestärkt ist das Team wieder dadurch, dass mit Joana Planz nach ihrem Mutterglück auch wieder die TTC-Spitzenspielerin zur Verfügung steht, die dann mit Anna Hicks auch ein starkes vorderes erstes Brett bildet. Katrin Scharch glaubt in der jungen Truppe von der TTG Vogelsberg III den Geheimfavoriten ausgemacht zu haben.

SV Nieder-Ofleiden: 1. Julia Konnertz, 2. Michaela Stork, 3. Anke Böttner, 4. Kerstin Pfeil.

TTC Vockenrod: 1. Joana Planz, 2. Anna Hicks, 3. Jana Hollenbach, 4. Katrin Scharch.

TTG Vogelsberg III: 1. Birgit Pfohl, 2. Lea Seidler, 3. Anna Eifert, 4. Luisa Eckert.

Niederlage in Heuchelheim

Der Saisonauftakt des TTC Vockenrod war nicht von Erfolg gekrönt, denn obwohl man in Bestbesetzung zur TSF Heuchelheim II angereist war, musste man am Ende ein klares 2:6 quittieren. »Unser Saisonauftakt ist leider missglückt. Gegen eine gute Heuchelheimer Mannschaft hat am Ende das Quäntchen Glück und die fehlende Wettkampf-praxis gefehlt. Insofern kann es also nur besser werden«, fasste die Vockenröder Mannschaftsführerin Katrin Scharch zusammen. So war die Partie nur bei den Anfangsdoppeln offen, wo jedes Team mit jeweils einem 11:7-Viersatzsieg gegen das gegnerische Doppel zwei zu einem Punkt kam. Und auch bei den beiden jeweiligen Fünfsatziederlagen von Joana Planz und Ana Hicks, jeweils gegen Meike Schmidt, waren die Siegchancen knapp bemessen. Am Ende blieb nach dem Anfangsdoppel von Planz/Hicks nur noch der Viersatzsieg von Jana Hollenbach gegen Kira Aeberhard im Gedächtnis.

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