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Das Team Vogelsberg (v. l.): Ralph Kehl, Betreuer Werner Meyer, Peter Bender, Hausherr Josef Pletl, Manfred Stöhr, Jens Kehl, Phillip Erk, Reiner Schwing, Teamchef und Betreuer Martin Müller.

24 Stunden Gänsehaut

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(pm). Bereits zum dritten Mal nahm das Radsport-Team Vogelsberg beim 24-h-Rennen in Kelheim teil. Mit einem Gesamtalter von über 250 Jahren konnte man - wie in den Jahren zuvor - ein Ü50-Team mit fünf Fahrern an den Start des ältesten 24-h-Rennens von Deutschland bringen. Einzelstarter Lars Diehl aus Atzenhain konnte aufgrund einer Babypause in diesem Jahr nicht starten. Die Vogelsberger starteten mit Teamcaptain Manfred Stöhr (Nieder-Gemünden), Reiner Schwing (Burg-Gemünden), Ralph Kehl (Burg-Gemünden), Peter Bender (Nieder-Gemünden) und Jens Kehl (Homberg) und kamen am Ende unter 24 Senioren-Teams auf Rang 21.

Die Veranstaltung am Main-Donau Kanal hält die ganze Stadt in Atem, das Event hat Volksfestcharakter. Die Mischung aus Profis und Freizeitradlern gibt der Veranstaltung den Reiz. Über 1100 Teilnehmer, die sich auf 113 Herren-, zehn Frauen-, 35 Mixed- und 24 Senioren-Teams verteilten, sowie in den Einzelklassen 176 Herren und 18 Damen zeigen die Beliebtheit der Veranstaltung.

Unter tosendem Lärm tausender Zuschauer am Straßenrand sprinteten die Startfahrer nach nur wenigen 100 Metern in den ersten Anstieg hinauf zur Befreiungshalle, schon früh im Rennen sprang das Feld auseinander. Manfred Stöhr als Startfahrer fuhr eine beherzte Startrunde bei noch trockener Strecke. Einzigartig ist das Erlebnis als Fahrer nach der Einfahrt in den Torbogen zur Altstadt, begeisterte Zuschauer säumen die mit Sperrgittern eingezäunte Pflasterstrecke ins Festzelt hinein zur Wechselzone.

Erstmals war man in diesem Jahr in einer Garage in Kelheim nur 300 Meter vom Start- und Zielbereich entfernt untergebracht. Der Hausherr des Bauernhofes stellte seinen Trockner die ganze Nacht zur Verfügung, sodass die Fahrer zum jeweiligen Start in die neue Runde immer mit trockenem Outfit starten konnten. Dadurch kam man blendend durch die verregnete Nacht und konnte einige Plätze gutmachen. Der Sonntag begann mit Sonnenschein. Mit dem besseren Wetter wurden auch die Rundenzeiten am Ende besser.

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