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Starke Leistung: Jonas Wack vom GC Winnerod hat in der DGL-Regionalliga auf dem schweren Mainzer Par-72-Kurs eine hochwertige 78er-Runde gespielt. ARCHIVFOTO: SMG

Stolzer Winneröder Kapitän Tack

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Zum ersten Mal absolvierten die hiesigen Teams in der Deutschen Golf Liga einen Spieltag ohne Coronaauflagen. Für den Regionalligisten GC Winnerod gab es am zweiten Spieltag erstmals das volle Programm mit Einzel- und Viererzählspiel, am Ende reichte es zum dritten Platz der Tageswertung. In der Oberliga der Herren hat sich auf den vorderen Rängen alles zusammengeschoben.

Lich ist nach Spieltag drei wieder auf einen Abstiegsrang gerutscht, hat als Vierter nur zwei Punkte weniger als der Tabellenführer.

Regionalliga Herren: Die äußeren Bedingungen sowie die Tücken des Mainzer Platzes verlangten den Spielern alles ab, die am Vormittag gestarteten Einzelpartien zogen sich in die Länge, die Viererpartien am Nachmittag wurden mit einer Stunde Verspätung gestartet. Etwas überraschend übernahm nach den Einzeln mit einem Zwischenergebnis von 73 über Par der GC Rheintal die Führung vor dem GC Winnerod (84) und den Gastgebern (85). Jonas Wack notierte mit einer 78 die beste Einzelrunde seines Teams, Daniel Tack (81), Johannes Gärtner (82), Jan Opderbeck (83) sowie Tim Steinmüller (87), Niklas Weil (88) und Max Steinmüller (89) nährten die Hoffung auf eine Top-Platzierung. »Wir hatten einen Matchplan für diesen Platz gemacht, alle haben sich daran gehalten, die hohen Hausnummern sind diesmal sehr wenige gewesen, Schlagverluste sind hier immer drin«, kommentierte Kapitän Daniel Tack den Zwischenstand. In den Vierern blieb Winnerod lange auf Tuchfühlung, musste dann aber doch die Gastgeber vorbeiziehen lassen. Tack/Weil (81), Wack/M. Steinmüller (82) und T. Steinmüller/Gärtner (89) hielten den GC Zimmern (Tabellenführer nach Spieltag eins) und den GC Bonn dafür klar auf Distanz. »Ich bin stolz auf unseren Auftritt, alle haben gefightet, auch wenn es in den Vierern noch nicht rund lief, aber wir sind noch voll im Geschehen drin«, lobte Tack sein Team. Dennoch steht der Aufsteiger unter dem Druck, beim folgenden Heimspieltag (18. Juli) möglichst die volle Punktzahl einzufahren, um die Abstiegsränge zu verlassen. Tack hofft dabei auch auf Unterstützung der Zuschauer, die inzwischen ebenfalls bei den Wettspielen zugelassen sind. - 2. Spieltag (Punkte/Schläge über Par): 1. Rheintal 5/106; 2. Mainz 4/113; 3. Winnerod 3/120; 4, Zimmern 2/149; 5. Bonn 1/154 / Tabelle (Punkte/Schläge über Par): 1. Rheintal 8/152; 2. Mainz 8/153; 3. Zimmern 7/181; 4. Winnerod 5/177; 5. Bonn 2/232.

Oberliga Herren: Diese Gruppe bietet nach drei Spieltagen einen spannenden und abwechslungsreichen Verlauf. In Kronberg verteidigte Bad Nauheim, obwohl nur Vierter der Tageswertung, seine Tabellenführung vor den punktgleichen Hanauern, Kronberg überholte durch seinen Heimsieg den Licher GC, der damit wieder auf einen Abstiegsplatz rutschte, aber nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer hat. Luis Laurito spielte mit drei unter Par eine überragende Einzelrunde. Lorenz Kuhn notierte mit seiner Parrunde das zweitbeste Einzelergebnis, und auch Karsten Gail mischte mit seiner 73er-Runde (fünf über Par) in der Einzelwertung vorne mit. Bei Jochen Kaiser wurde es eine 76, bei Lutz Schöne eine 79, dazu kamen Janis Erll (80) und Fabian Desch (84). Am Ende fehlte nur ein Schlag zum Teamergebnis der Hanauer, es wurde Rang drei. - 3. Spieltag (Punkte/Schläge über Par): 1. Kronberg 5/ 37; 2. Hanau 4/48; 3. Lich 3/49; 4. Bad Nauheim 2/52; 5. Hof Hausen 1/56. / Tabelle (Punkte/Schläge über Par): 1. Bad Nauheim 11/158; 2. Hanau 11/160; 3. Kronberg 9/177; 4. Lich 9/178; 5. Hof Hausen 5/183.

Gruppenliga Damen: Es entwickelt sich ein Dreikampf um den Aufstieg. Bad Nauheim holte sich auf eigenem Platz den Tagessieg mit 18 Schlägen Vorsprung. Dahinter wurde es spannend. Für das Team der Licherinnen, die nicht in Bestbesetzung angetreten waren, notierte Kati Vosmer mit einer 74 die beste Einzelrunde des Tages. Mit den Ergebnissen von Nicole Fray, Anja Tomassini (beide 91) und Daniela Albrecht (92) schien es zunächst nur für Rang drei zu reichen, doch als letzte Spielerin brachte Cigdem von Nessen mit einer 83 das achtbeste Einzelergebnis ins Clubhaus und hievte ihr Team noch auf den zweiten Platz. »Die Freude ist groß, dass wir am Ende durch das Ergebnis von Cigdem von Nessen noch Zweiter wurden. Jetzt hoffen wir vor allem noch auf unser Heimspiel«, richtete Kati Vosmer den Blick bereits nach vorne. Einen couragierten Auftritt zeigte das junge Team aus Winnerod. An Spieltag eins noch hoffnungslos abgeschlagen, fehlten diesmal nur sechs Schläge, um Lich zu überflügeln. Saphira Väth brachte wie Yvonne Zimmer-Ackermann eine 79 ins Clubhaus (Platz drei in der Einzelwertung), bei Victoria Brozy wurde es eine 90. Katharina Stürz-Hetfleisch notierte eine 91, und Carla Pfannmüller sowie Coco Väth (beide 97) blieben noch zweistellig. - 2. Spieltag (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Nauheim 5/67; 2. Lich 4/84; 3. Rhein-Wied 3/85; 4. Winnerod 2/89; 5. Marburg 0 (nicht angetreten). / Tabelle (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Nauheim 8/174,5; 2. Rhein-Wied 8/182,5; 3. Lich 8/185,5; 4. Winnerod 3/218,5; 5. Marbrug 2/118,5.

Gruppenliga Herren: Nachdem die Regionalligareserve des GC Winnerod an Spieltag eins noch mit deutlichem Abstand Letzter der Tageswertung geworden war, konnte man diesmal auf der Golfanlage in Bad Vilbel die Vertretung des GC Spessart hinter sich lassen. Marc-Luca Metsch (81 Schläge) brachte die beste Runde der Winneröder ins Clubhaus und wurde Zwölfter der Einzelwertung, Tim Gorr brauchte einen Schlag mehr. Marvin Seiler (87), Tim Frodermann (88), Anders Tischer (89), Felix Gramm (91) und Luis Weber (95) komplettierten das Teamergebnis. Wie an Spieltag eins wurde Bad Vilbel Tagessieger vor Seligenstadt und Altenstadt. - 2. Spieltag (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Vilbel 5/47,8; 2. Seligenstadt 4/66,8; 3. Altenstadt 3/75,8; 4. Winnerod 2/111,8; 5. Spessart 1/116,8. / Tabelle (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Vilbel 10/145,2; 2. Seligenstadt 8/169,2; 3. Altenstadt 6/182,2; 4. Spessart 3/237,2; 5. Winnerod II 3/287,2.

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