Ein harter Kampf: Der Ex-Gießener Jake Hirst (l.) in Diensten des FSV Frankfurt hat im Hessenpokal-Finale am Ende gegen den TSV Steinbach Haiger um Kapitän Benjamin Kirchhoff das Nachsehen. FOTO: JAUX
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Ein harter Kampf: Der Ex-Gießener Jake Hirst (l.) in Diensten des FSV Frankfurt hat im Hessenpokal-Finale am Ende gegen den TSV Steinbach Haiger um Kapitän Benjamin Kirchhoff das Nachsehen. FOTO: JAUX

Steinbach Haiger holt den "Pott"

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(dpa/sid). Unter den Augen von DFB-Präsident Fritz Keller hat der TSV Steinbach Haiger zum zweiten Mal nach 2018 den Hessenpokal gewonnen und sich damit das lukrative Ticket für den DFB-Pokal gesichert. Im Endspiel vor rund 250 Besuchern setzte sich der Fußball-Regionalligist am Samstag bei Gastgeber und Ligakontrahent FSV Frankfurt mit 1:0 (1:0) durch. Sören Eismann traf in der 43. Minute für den TSV, der es am zweiten September-Wochenende in der ersten Pokal-Runde mit dem Zweitligisten SV Sandhausen zu tun bekommt. Der Ligarivale aus Frankfurt beendete die Partie nach einer Gelb-Roten Karte für Dominik Nothnagel in der Nachspielzeit zu Zehnt.

In der Vorwoche hatte Steinbach Haiger den Finaleinzug durch ein 2:1 im Halbfinale beim ebenfalls in der Regionalliga Südwest beheimateten FC Gießen perfekt gemacht, ehe nun die Krönung folgte.

Fünftligist 1. FC Düren bekommt derweil sein Spiel des Lebens: Der erst 2017 gegründete Fusionsklub gewann das Mittelrhein-Pokalfinale gegen Alemannia Aachen und trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Titelverteidiger Bayern München. Düren bezwang den Regionalligisten mit 1:0 (1:0) und darf am 11. September (20.45 Uhr, Sport1) die Bayern zum Auftakt der Pokalrunde begrüßen. Adis Omerbasic (20.) sorgte im Sportpark Nord in Bonn für die Entscheidung. Ob der Pokalschlager tatsächlich in Düren ausgetragen wird, ist noch offen.

Europa-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen wird es mit Eintracht Norderstedt zu tun bekommen, die sich im Hamburger Pokal gegen den TSV Sasel mit 5:1 (2:1) durchsetzten. Der VfL Wolfsburg trifft auf Union Fürstenwalde, die Brandenburger gewannen 2:1 (2:0) gegen den SV Babelsberg. Rot-Weiss Essen siegte gegen den 1. FC Kleve mit 3:1 (1:0) und darf sich auf ein Duell mit Aufsteiger Arminia Bielefeld freuen. Auch Drittliga-Absteiger Carl-Zeiss Jena und der Chemnitzer FC zogen in die erste Runde ein. Jena gewann im Thüringenpokal-Finale gegen den FSV Martinroda klar 8:2 (3:1) und spielt im DFB-Pokal gegen Werder Bremen. Chemnitz siegte gegen den FC Eilenburg 2:1 (1:0) und trifft auf die TSG Hoffenheim.

Kurios: In Mecklenburg-Vorpommern siegte Hansa Rostock gegen den Torgelower FC Greif 3:0 (1:0) und erwartet zum dritten Mal in Folge den VfB Stuttgart. Waldhof Mannheim setzte sich in Baden gegen den FC Nöttingen mit 4:1 (0:0) durch und bekommt es mit dem SC Freiburg zu tun. In Berlin triumphierte die VSG Altglienicke gegen Viktoria Berlin mit 6:0 (1:0) und spielt nun gegen den 1. FC Köln. Nach Eintracht Celle hat sich auch der TSV Havelse für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Der Regionalligist gewann das Endspiel des Niedersachsenpokals beim Liga-Konkurrenten BSV Rehden mit 4:1 (1:0). Die Mannschaft darf sich nun auf ein Duell mit dem FSV Mainz 05 freuen.

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