Steigerung nach der 25. Minute bei Bender Baskets Grünberg

(smg) Den Weg, der sie in die Playoffs der zweiten Basketball-Bundesliga der Frauen bringen kann, haben die Bender Baskets Grünberg eingeschlagen. Gegen die TSV Quakenbrück Dragons kamen sie am Ende zum deutlichen 70:47-Sieg, nachdem es zum Seitenwechsel beim 31:26 noch etwas knapper war.

Jetzt nehmen die Gallusstädterinnen den vierten Platz ein, sind punktgleich mit den direkt vor ihnen liegenden Opladenerinnen sowie mit den Verfolgern aus Mainz und Göttingen und dürften das Saisonziel Klassenerhalt geschafft haben.

Anfänglich war es das erwartet enge Spiel. Keine Mannschaft konnte sich einen größeren Vorsprung verschaffen bzw. einen solchen halten, und die beiden ersten Viertel verliefen recht ausgeglichen (13:11 und 18:15). Grünberg verteidigte die gegnerischen großen Spielerinnen nicht so, wie das eigentlich vorgesehen war, und brachte sich dadurch in leichte Foulprobleme. Die Dragons waren sehr gut auf die Gastgeberinnen vorbereitet und kannten ihre Plays. Quakenbrücks Defense griff auf den Innenpositionen, sodass bis zur Pause überhaupt nichts entschieden war und die vier großen Grünbergerinnen diesmal insgesamt alle unter zehn Punkten blieben. Die Bender Baskets gerieten in der 25. Minute mit 34:36 in Rückstand, was ein Aufrütteln zur Folge hatte. Sie steigerten sich in der Verteidigung und gingen mit hoher Intensität zu Werke. "Das ist einer der Gründe, warum das Ergebnis am Ende so hoch ausfiel", sagte Grünbergs Trainer Philipp Sparwasser.

Mit diesem Druck kam Quakenbrück nicht mehr klar. Bis zum Ende des dritten Viertels setzten sich die Gallusstädterinnen wieder leicht ab.

Ihren Schwung nahmen sie in den Schlussdurchgang mit. "Da haben wir extrem gut gespielt", lobte der Coach die Phase. Sein Team legte die vorentscheidenden 14 Zähler vor. Mit 24:9 holte es sich das finale Quarter, wodurch schließlich der hohe Heimsieg möglich wurde. Der Trainer freute sich über die geschlossene Mannschaftsleistung. Er sprach Aline Stiller zu, defensiv ein großer Faktor gewesen zu sein. Elisabeth Dzirma zeigte sich gegenüber der Vorwoche wieder wesentlich verbessert. Hinsichtlich des Erreichens der Playoffs sieht es momentan für die Grünbergerinnen nicht schlecht aus, doch stehen bis dahin weitere acht Spieltage aus. Aktuell haben aber Opladen, Mainz, Göttingen und Grünberg die größten Chancen, neben Chemnitz und Berlin daran teilzunehmen.

Bender Baskets Grünberg: Meinhart (8), Stiller (6), Degbeon (6), Putz (2), Elsner (3/1 Dreier), Simmons (6), Schaake (24/2), Happel (1), Dzirma (9/1), Carthäuser (5).

TSV Quakenbrück Dolphins: Moore (5), Potratz (2), Peterson (4), Sunley-Paisley (15), Koopmann (7/1), Sokoll-Potratz (3), Kubat (11/1), Koop, Siemund, Kaiser, Dölle, Arndt.

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