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Sascha Götz (l.) und Luca Wagner haben sich am zweiten Bundesliga-Spieltag gesteigert.

Steigerung am zweiten Spieltag

  • VonRosemarie Wagner
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(ww). Die Bundesliga-Radballer des RSV Krofdorf-Gleiberg haben beim ersten Final 5 ersatzgeschwächt den letzten Platz belegt, steigerten sich allerdings am zweiten Spieltag erheblich.

Alle vier Partien am ersten Spieltag gingen verloren. Durch eine Verletzung vom Torwart Sascha Götz sprang Steven Johncox an der Seite von Luca Wagner ein - somit war klar, dass es ein schwieriger Spieltag werden würde. Trotzdem rechnete sich der RSV Chancen gegen RVW Naurod und RSC Schiefbahn aus.

Im ersten Spiel gegen Naurod gab es massive Angriffsprobleme, die die Südhessen zu direkten Gegentoren ausnutzten (4:0). Gegen den RSC Schiefbahn war es dann ein anderes Spiel, bei dem im ersten Abschnitt eine 2:1-Führung der Krofdorfer auf der Anzeigentafel stand. Doch zwei verwandelte Ecken von Schiefbahn führten zum Rückstand. Ein Abpraller eines nicht verwandelter Freistoßes nutzte Schiefbahn schließlich zum 4:2 aus, am Ende konnte sich der RSC mit 5:3 durchsetzen. In den letzten Partien gegen den RV Obernfeld (1:6) und den RMC Stein (2:10) waren die Krofdorf-Gleiberger ohne jegliche Chance und belegten damit im Zwischentableau den letzten Tabellenplatz.

Am zweiten von drei Final-5-Spieltagen ist das RSV-Duo dagegen Vierter geworden und konnte eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag legen. Im ersten Spiel mussten die Krofdorfer gegen den RMC Stein antreten. Wagner konnte dabei wieder auf seinen Stammpartner Götz vertrauen. Beide kamen schwer ins Spiel, die Pässe waren zu ungenau und leichte Fehler schlichen sich ein. Dadurch unterlag der RSV mit 1:8 In der zweiten Partie gegen den RVW Naurod fand Krofdorf schnell ins Spiel, verlor durch einen Fehler kurz vor Ende jedoch mit 3:4. Im dritten Match hieß der Gegner RMC Schiefbahn. Hier zeigten Luca Wagner und Sascha Götz ihr bestes Spiel und gewannen verdient mit 5:2. Im abschließenden Spiel der Vorrunde gegen den RV Obernfeld ging das RSV-Duo mit großem Druck in die Partie, um sich noch einen vorderen Platz zu ergattern. Dennoch konnte Krofdorf die Nervosität des Gegenübers nicht nutzen und verlor mit 5:6.

Im Spiel um Platz drei traf der RSV wieder auf Naurod. Beide Teams spielten sehr konzentriert, am Ende entschied Naurod diese Partie jedoch glücklich für sich mit 3:2. Sieger des zweiten Final-5-Spieltages wurde indes das Duo aus Obernfeld, das sich im Finale mit 10:6 nach Verlängerung gegen Stein durchsetzte.

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