GSV steht dicht vor Sensation

(ado) "Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir aus diesen beiden Spielen drei Punkte holen würden, dann wären wir damit überaus zufrieden gewesen. Im Nachhinein war es aber schade und sogar ein wenig enttäuschend, dass wir den 5:0-Traumstart gegen den ungeschlagenen und verlustpunktfreien Tabellenführer nicht in einen Sieg verwandeln konnten", bilanzierte Jürgen Boldt, der Mannschaftsführer des Tschtennis-Oberligisten Gießener SV das Wochehende. Während gegen den TSV Besse ein 8:8 stand, bezwang der GSV Schlusslicht Bischlebener SV mit 9:2.

(ado) "Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir aus diesen beiden Spielen drei Punkte holen würden, dann wären wir damit überaus zufrieden gewesen. Im Nachhinein war es aber schade und sogar ein wenig enttäuschend, dass wir den 5:0-Traumstart gegen den ungeschlagenen und verlustpunktfreien Tabellenführer nicht in einen Sieg verwandeln konnten", bilanzierte Jürgen Boldt, der Mannschaftsführer des Tschtennis-Oberligisten Gießener SV das Wochehende. Während gegen den TSV Besse ein 8:8 stand, bezwang der GSV Schlusslicht Bischlebener SV mit 9:2.

Gießener SV - TSV Besse 8:8: Sensationell gut kamen die Gießener aus den Doppeln. Hier hatten Mego/Boldt im Abschlusssatz deutlich Oberwasser, und auch Maruk/Peschke gewannen, allerdings mit etwas Glück des Tüchtigen, ebenfalls im fünften Satz. Mit dem Erfolg von Fabian Lenke und Hans-Jürgen Lammers gegen die noch ungeschlagenen Cholinsky/Beck hatte dagegen in GSV-Reihen niemand gerechnet, und es ging mit Maximalausbeute in die Einzel. Hier waren es eindeutig die beiden Spitzen des Gastgebers, die ihr Team mit gleich vier Siegen, davon drei in nur drei Sätzen, gegen eminent starke Gegner bis zum Abschlussdoppel auf Tuchfühlung hielten.

Nur Igor Maruk musste einmal in den fünften Satz, in dem sich sein Gegner Baron unglücklich das Knie verdrehte und aufgeben musste. Auf den Positionen drei bis sechs kam insgesamt nur noch ein einziger Zähler für Gießen zustande. Fabian Lenke schaffte hier mit einem 11:9 im fünften Satz den achten Zähler für sein Team und eine gute Ausgangsbasis für das Abschlussdoppel. Nach einer 2:1-Satzführung für Pavol Mego und Jürgen Boldt reichte es am Ende aber nicht, die Durchgänge vier und fünf gingen mit jeweils zwei Punkten Differenz an den Tabellenführer. "Es war ein echtes Spitzenspiel, aber die Halle war unzumutbar kalt, da ist die Verletzungsgefahr einfach viel größer, so was muss doch nicht sein", schimpfte Boldt.

Stenogramm: Mego/Boldt - Blumhardt/Pfaff 3:2 (2, -5, 9, -5, 3), Maruk/Peschke - Baron/Mayer 3:2 (-7, 11, 3, -8, 9), Lenke/Lammers - Cholinsky/Beck 3:1 (-5, 9, 9, 8), Mego - Cholinsky 3:0 (14, 8, 6), Maruk - Baron 3:2 (-5, 6, -12, 10, 0), Boldt - Pfaff 0:3 (-5, -6, -4), Peschke - Blumhardt 0:3 (-0, -3, -8), Lenke - Beck 1:3 (-9, 6, -10, -10), Lammers - Mayer 1:3 (7, -4, -9, -9), Mego - Baron 3:0 (2, 4, 8), Maruk - Cholinsky 3:0 (5, 8, 4), Boldt - Blumhardt 2:3 (3, -1, 7, -7, -6), Peschke - Pfaff 0:3 (-7, -7, -4), Lenke - Mayer 3:2 (-8, 11, 11, -8, 9), Lammers - Beck 0:3 (-7, -4, -4), Mego/Boldt - Baron/Mayer 2:3 (-7, 6, 9, -10, -9).

Gießener SV - Bischlebener SV 9:2: Direkt im Anschluss an das Unentschieden begann die Partie gegen den Tabellenletzten, in der die Luft im Gießener Team einfach raus war. Hoch überlegen ging man mit 5:0 in Führung, bis Jürgen Boldt, bei sich selbst Motivations-und Spannungsdefizite nach der Abschlussdoppelniederlage diagnostizierend, gegen Suckert unterlag. Mit Gästespieler Marcus Dietrich gewann auch der zweite von sechs Spielern des Schlusslichtes ein Einzel, hier gegen "Sürgi" Lammers, der im bisherigen Saisonverlauf nicht gänzlich ohne Sieg dasteht. Alle anderen Bischlebener kämpfen noch immer um das erste zählbare Erfolgserlebnis der Saison.

Stenogramm: Mego/Boldt - Berl/Diederich 3:0, Maruk/Peschke - Jödicke/ Frank 3:0, Lenke/Lammers - Suckert/ Ockel 3:0, Mego - Berl 3:1, Maruk - Jödicke 3:1, Boldt - Suckert 1:3, Peschke - Frank 3:1, Lenke - Ockel 3:0, Lammers - Diederich 0:3, Mego - Jödicke 3:0, Maruk - Berl 3:2.

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