Start-Ziel-Sieg für »Die Erste«

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). Lich Basketball hat in der zweiten Regionalliga nahtlos an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen können. Am zweiten Spieltag gab es einen eindruckvollen 81:46 (45:25)-Erfolg in Bad Bergzabern zu bejubeln.

Aufgrund eines vorherigen Spiels verschob sich der Sprungball beim ersten Auswärtsauftritt der Mittelhessen. Diese nutzten die widrigen Umstände, um mit viel Energie aus den Startlöchern zu kommen. »Sie haben umgesetzt, was ich vorgegeben habe, und ihnen wirklich alles weggenommen. Wir haben sie einfach überrannt«, blickt Headcoach Viktor Klassen auf die Anfangsphase zurück. Aus der engagierten Defensive folgten viele leichte Korberfolge im Fastbreak: die Grundlage für den späteren Sieg.

Folgerichtig stand es 24:5 aus Licher Sicht nach zehn Minuten. Klassen ließ danach rotieren, nicht zuletzt, da es mit dem Acht-Mann-Kader auch auf den Krafthaushalt zu achten galt. Zu einem echten Bruch führte dies nicht, auch wenn Bad Bergzabern das Spiel nun ausgeglichener gestalten konnte.

Einen überragenden Job leistete Yannik Ribbecke auf beiden Seiten des Feldes. Vorne lötete der Leitwolf 29 Punkte ein, hinten trug er mit dazu bei, dass Bad Berzaberns Dreh- und Angelpunkt unterm Korb an die ganz kurze Leine gelegt wurde. Jeremy Black kam nicht zu einem einzigen Abschlusserfolg, »vielleicht das erste Mal in seiner Karriere«, wie Klassen hervorhebt. Bester Werfer des TV war Martin Langenfeld mit 15 Punkten, für Lich scorten auch Till Wagner und Rene Keller zweistellig.

Ein Sonderlob hatte der Coach für Julian Bölke, der mit seiner defensiven Leistung voranging. Wann immer die Hausherren zu einer kleinen Aufholjagd ansetzten, fand Lich die passende Antwort. Die hohe Halbzeitführung konnte so problemlos verteidigt werden. 67:38 stand es nach dem dritten Viertel, die Messe war da längst gelesen.

Es ist bereits der zweite Kantersieg der Wetterstädter in der noch jungen Saison. Lich steht damit souverän an der Tabellenspitze, wird am kommenden Sonntag gegen Langen aber wohl mehr gefordert werden. Die Giraffen sind auch noch ohne Punktverlust und würden sich in der Tabelle gerne an Lich vorbeischieben.

Lich: Bölke (3), Chromik (5), Jakob (4), Keller (16), Pompalla (7), Ribbecke (29), Roith (7), Wagner (10).

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