Ein starkes heimisches Duo

(ms/-) Toller Erfolg für Marc Szczesny (Kinzenbach) und Laurenz Rieke (Linden) beim Motorrad-Saisonstart am Ostersamstag. Beim Klassiker 1000 Kilometer von Hockenheim sorgte das heimische Duo mit Platz fünf in der 600er-Klasse für Furore.

(ms/-) Toller Erfolg für Marc Szczesny (Kinzenbach) und Laurenz Rieke (Linden) beim Motorrad-Saisonstart am Ostersamstag. Beim Klassiker 1000 Kilometer von Hockenheim sorgte das heimische Duo mit Platz fünf in der 600er-Klasse für Furore. Der für den AMC Rockenberg fahrende Laurenz Rieke und der für den AMC Rodheim-Bieber startende Marc Szczesny nahmen zum ersten Mal bei den 1000 Kilometer von Hockenheim mit ihrer Yamaha R6 teil.

Am frühen Morgen, die mit der Dauerprüfung (844,90 Kilometer) begann, fanden die zwei heimischen Fahrer eine nasse Strecke vor. Szczesny begann, ehe er nach rund eineinhalb Stunden an Rieke übergab. Als der zum ersten Mal auf die Strecke ging, war diese bereits überwiegend trocken. Es wurde wärmer, die Rundenzeiten purzelten. Eine Schrecksekunde gab es am Vormittag, was aber das Team in der Box gar nicht mitbekommen hatte, denn Marc Szczesny stürzte. »Ich wollte einen Fahrer ausmanövrieren, ging in Schräglage, war aber zu früh am Gas, so dass das Hinterrad wegrutschte. Zum Glück hab ich mich jedoch nicht verletzt - und an der Yamaha war nichts beschädigt, so dass ich gleich weiter fahren konnte«, so der Kinzenbacher zu seinem Missgeschick.

Nachdem das heimische Duo die 150 Pflichtrunden absolviert hatte und noch genügend Zeit vorhanden war, konnte das Team das Motorrad für das Sprintrennen vorbereiten, so dass Rieke und Szczesny nochmals letzte Feinabstimmungen vornehmen konnten.

Das Sprintrennen begann um 16 Uhr. Erneut war es Szczesny, der zuerst ins Rennen ging. Von Platz 24 ging Szczesny an den Start, fand sich nach den ersten zwei Kurven als 15. wieder, nach der ersten Runde bereits als Zehnter. In der siebten Runde und als Achtplatzierter kam Szczesny dann zum Fahrerwechsel in die Box - Laurenz Rieke übernahm. Er konnte in den letzten sieben Runden nochmals richtig Druck auf die Konkurrenz ausüben und fuhr am Ende auf Position fünf über die Ziellinie.

Riesig war die Freude bei Fahrern und Team, denn mit solch einer Platzierung hatte man im Vorfeld nicht gerechnet. Eine Position um 15 herum war vor dem Klassiker angepeilt worden, nun war es Rang fünf - und das gleich bei der Premiere.

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