Wetzlars Keeper Florian Gümbel (rechts) pariert spektakulär gegen Northeims Paul-Marten Seekamp. FOTO: FRIEDRICH
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Wetzlars Keeper Florian Gümbel (rechts) pariert spektakulär gegen Northeims Paul-Marten Seekamp. FOTO: FRIEDRICH

Ein starker Auftritt

Die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar hat mit dem 35:25 über den Northeimer HC einmal mehr den Beweis erbracht, zu den Topteams der 3. Liga zu zählen.

Eine souveräne Vorstellung der HSG Wetzlar U 23 sorgte am Samstagabend für einen ungefährdeten Heimsieg gegen den Northeimer HC. Das Duell der Drittligisten endete mit 35:25 (17:12), wodurch die Mittelhessen ihren vierten Tabellenplatz mit nun 28:16 Punkten festigen. Die Niedersachsen hingegen stehen mit 13:33 Zählern nur einen Rang vor den Abstiegsplätzen auf Platz 13.

Die knapp 450 Zuschauer in der Sporthalle Dutenhofen sahen zwei sehr ähnliche Halbzeiten. Von Anfang an machten die Hausherren klar, dass sie die zwei Punkte in ihrer Halle behalten wollten und traten dementsprechend auf. Der Wetzlarer Angriff lebte zunächst weitgehend von Schlagwürfen, in der Defensive nahm Lukas Gümbel den spielstarken Northeimer Mittelmann Tim Gerstmann sehr offensiv an.

Gümbel war es dann auch, dessen abgefälschter Schlagwurf zum 5:2 Gästetrainer Carsten Barnkothe zu einer frühen Auszeit zwang (8.). Bis zur 20. Minute konnte der Gastgeber seine Führung zwar noch auf fünf Tore ausbauen, Linksaußen Fabian Kraft traf per Siebenmeter zum 12:7, dann aber folgte eine kleine Schwächephase der Grün-Weißen, die die Gäste ausnutzten. NHC-Linksaußen Christian Stoepler verkürzte auf 11:13 (25.), woraufhin HSG-Trainer Thomas Weber die Auszeit nahm. Bis zum Halbzeitpfiff gelang der Bundesligareserve dann ein 4:1-Lauf zum 17:12 Zwischenstand.

"Ich bin mit der Leistung des Teams zufrieden. Unser taktisches Mittel, Gerstmann aus dem Spiel zu nehmen, hat funktioniert und auch vorne haben wir oft die richtigen Entscheidungen getroffen," so Weber nach der Partie.

Auch der Start in den zweiten Durchgang gehörte der HSG. Erneut zog Barnkothe die frühe Auszeit nach einem Gümbel-Treffer zum 22:14 (36.). Und erneut rüttelte diese sein Team zumindest ein bisschen wach. Jakob Nowak gelang nach 44 Minuten noch einmal das 20:25, danach aber wurde der Abstand der Wetzlarer nur noch größer. Vor allem gegen die Abschlüsse der Rückraumspieler Lukas Gümbel und Ian Weber sowie Lars Weisgerber, letzterer half aus dem Bundesliga-Team aus, konnte die Defensive der Niedersachsen wenig ausrichten. Dazu kam eine starke HSG-Torhüterleistung von Lüko Fischer und, in der letzten Viertelstunde, Florian Gümbel.

"Lüko Fischer kam sehr gut in die Partie. Es freut mich aber auch, dass Flo Gümbel zum Ende reinkommt und noch ein paar unhaltbare hält," lobte Weber seine Schlussmänner.

Wetzlar U23: Florian Gümbel, Weizsäcker, Fischer; Lukas Gümbel (6), Lindenstruth, Weber (7), Bremond (2), Lauer (2), Werth (2), Kraft (7/2), Okpara (1), Waldgenbach (2), Geffert (2), Weisgerber (4).

Northeim: Ullrich, Martinovic, Wenderoth; Meyer (4), Iliopoulos, Lange, Seekamp (1), Hempel, Wilken (1), Gerstmann (4), Buhinicek (2), Nowak (4), Stoepler (5/3), Wodarz (4).

Im Stenogramm / Zuschauer: 450 - Schiedsrichter: Schek/Wittemann - Strafminuten: 4:4. - Siebenmeter: 2/2:3/3.

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