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Ein sehr starker Asen Asenov reicht den TSF Heuchelheim nicht. ARCHIVFOTO: FRIEDRICH

Ein starker Asenov reicht nicht

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(ria). Zum Abschluss der Hinrunde in der Tischtennis-Verbandsliga mussten die hiesigen Teams Niederlagen einstecken. Der Gießener SV II unterlag im Topspiel dem neuen Spitzenreiter TTC Höchst/Nidder mit 4:9. Nach zwei Siegen hintereinander verloren die TSF Heuchelheim sowohl im "Kellerduell" gegen den Tabellennachbarn Flieden (5:9) als auch tags darauf gegen Höchst/Nidder (3:9).

Gießener SV II - TTC Höchst/Nidder 4:9:Im Topspiel rissen bei den Mittelhessen einige Serien. Der leicht angeschlagenen Cordero Domingo kassierte im Doppel mit Jürgen Boldt und auch im Einzel gegen die Nummer zwei des Kontrahenten erstmals Niederlagen - und da die Gäste auch die anderen Doppel für sich entschieden, lagen die Gießener bereits mit 0:4 zurück. Den ersten Punkt holte Samuel Preuß, dann setzte es zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz gegen Jürgen Boldt (2:3) und Timo Geier (1:3). Auch der Viersatzsieg von Philipp auf dem Brinke sorgte für keine Wende, Tim Birkenhauer unterlag in vier knappen Sätzen, so dass es mit einem 2:7 in die zweite Einzelrunde ging. Hier stemmten sich Cordero (nach 0:2-Satzrückstand) und Preuß mit Fünfsatzsiegen noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch die Hoffnung wurde im mittleren Paarkreuz mit zwei Dreisatzniederlagen erstickt. Mit der ersten Saisonniederlage verlor der GSV II die Tabellenführung. "Wir müssen die Überlegenheit der Gäste anerkennen und ihnen zur Herbstmeisterschaft gratulieren", erklärte Kapitän Markus Geißler. "Trotzdem haben wir, gemessen am Vorjahresergebnis, eine überragende Hinrunde gespielt mit einer verjüngten Mannschaft und wollen uns in der Rückrunde weiter steigern."

TSF Heuchelheim - SV Buchonia Flieden 5:9:Im "Kellerduell" hatten die TSF zwar ihre in der Hinrunde lange schmerzlich vermisste Nummer eins Asen Asenov im Aufgebot, dafür fehlte mit Fabian Lenke ein wichtiger Akteur in der Mitte. Asenov holte an der Seite von Ralf Neul einen Punkt im Doppel, es ging mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel. Hier lief zunächst alles nach Wunsch, Asenov und Alexander Weiß punkteten im ersten Paarkreuz - und der Dreisatzsieg von Neul bedeutete die 4:2-Führung. Danach aber riss der Faden. Nach der Fünfsatzniederlage von Michel Weiß folgten zwei 0:3-Pleiten im hinteren Paarkreuz und das 1:3 von Asenov im Spitzeneinzel. Alexander Weiß konnte zwar mit seinem zweiten 3:0-Erfolg noch einmal verkürzen, dies sollte aber das letzte Erfolgserlebnis bleiben, Heuchelheim verpasste damit den Sprung auf den sechsten Tabellenplatz.

TSF Heuchelheim - TTC Höchst/Nidder 3:9:Gegen den verlustpunktfreien neuen Tabellenführer standen die Heuchelheimer auf verlorenem Posten. Lediglich Asen Asenov konnte dem Favoriten Paroli bieten und mit Doppelpartner Ralf Neul den ersten Zähler einfahren und in seinem ersten Einzel für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich sorgen. Danach demonstrierten die Gäste ihre Überlegenheit, es setzte Niederlagen für Alexander Weiß, Ralf Neul, Michel Weiss, Jannik Schaaf und Robin Neul. Asenov krönte seinen starken Auftritt, doch sein 3:1 im Spitzeneinzel sorgte lediglich für Ergebniskosmetik. "Wir hätten gerne den einen oder anderen Punkt mehr geholt, mussten aber zu oft ersatzgeschwächt antreten und deshalb mit dem Relegationsplatz zufrieden sein", konnte Kapitän Jannik Schaaf seine Enttäuschung über den bisherigen Saisonverlauf nicht verhehlen, sieht für sein Team aber weiterhin gute Chancen, dass das erste Verbandsligajahr nicht das letzte bleiben muss.

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