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Wetzlars Keeper Anadin Suljakovic hat großen Anteil am Erfolg gegen N-Lübbecke.

HSG Wetzlar

Starker Anadin Suljakovic: HSG Wetzlar gewinnt gegen TuS N-Lübbecke

Die HSG Wetzlar hat in der Handball-Bundesliga gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke einen 29:25-Erfolg gefeiert und damit ihren vierten Heimsieg eingefahren - im Klassement bedeutet dies Rang neun.

Nach der Länderspielpause hat die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga gegen den TuS N-Lübbecke den nächsten Heimsieg eingefahren. Vor knapp 2000 Zuschauern hieß es am Ende 29:25 für die Mannschaft von Benjamin Matschke. Überragender Mann war dabei HSG-Torhüter Anadin Suljakovic, der mit zwölf Paraden den Sieg für sein Team, das sich immer wieder unnötige Ballverluste erlaubte, festhielt. Für die Gäste war Peter Strosack mit sieben Treffern am erfolgreichsten.

Die Partie begann hektisch mit Ballverlusten auf beiden Seiten. In der zweiten Spielminute gewann Lenny Rubin den Ball und konnte anschließend das erste Tor der HSG erzielen. Nachdem Tom Luick Skroblien zwei Minuten später für die Ostwestfalen einen Siebenmeter neben das Tor warf, gelang Peter Strosack in der fünften Minute das erste Tor für die Gäste zum 1:1. Es dauerte bis zur neunten Minute als Stefan Cavor mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum auf 2:1 stellte. Bis Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Lübbecker, nach mehreren Ballverlusten des Matschke-Teams, auf 8:4 absetzen. Doch Wetzlar gab nicht auf und kämpfte sich in der Folgezeit mit Toren von Maximilian Holst (15.), Tomislav Kusan (21.). und Lars Weissgerber (26., 27.) wieder heran. Zur Pause stand es somit 12:13 aus HSG-Sicht.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit neuem Schwung aus der Kabine. Vor allem Anadin Suljakoviv drehte nun mächtig auf und überzeugte mit überragenden Paraden gegen Luka Mrakovcic (32.) und Lutz Heiny (34.). So dauerte es bis zur 38. Minute, ehe die Gäste ihr erstes Tor im zweiten Abschnitt erzielten (16:14). In der 42. Spielminute war es dann Domen Novak, der einen sehenswerten Pass in die Mitte auf den heranfliegenden Lenny Rubin spielte, der zum 19:16 verwandelte. Lübbecke ließ sich davon jedoch nicht beirren und kam bis zur 43. Minute wieder heran.

Kurz darauf gelang Peter Strosack, der allein im zweiten Abschnitt vier Treffer markierte, die 20:19-Führung für die Gäste. Im direkten Gegenzug konnte sich Suljakovic erneut auszeichnen und die Zuschauer von ihren Plätzen reißen. Schnell setzten sich die Mittelhessen durch ein Novak-Tor wieder auf 23:21 ab. Davon beflügelt, erzielte Olle Forsell Schefvert mit seinen zweiten Treffer des Tages das 24:21 (49.). In den letzten zehn Minuten ließen die Hausherren schließlich nichts mehr anbrennen. Spätestens als Suljakovic wenige Minuten vor Abpfiff erneut über sich hinausragte, war die Messe gelesen.

So freute sich Benjamin Matschke am Ende über den nächsten Heimsieg und die nächsten zwei Zähler: »Ich bin sehr, sehr glücklich über diesen Sieg. Wir haben viel Geduld gebraucht. Als wir die teilweise nicht hatten, haben wir die technischen Fehler gemacht - und Lübbecke hat diese Fehler ausgenutzt. Aber wir haben auch toll verteidigt mit Anadin im Tor und haben vorne tolle Tore gemacht.«

Auf der anderen Seite gratulierte Trainer Emir Kurtagic der HSG zum Sieg: »Es war ein interessantes Spiel mit einem guten Start für uns. In der zweiten Hälfte ist Wetzlar dann besser gestartet. Nichtsdestotrotz haben meine Jungs das gut gemacht und diszipliniert angegriffen. Am Ende war es ein verdienter Sieg für die HSG.«

HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic; Srsen, Nyfjäll (1), Kusan (3), Mirkulovski, Danner, Weissgerber (3), Holst (5/4), Frederiksen, Forsell Schefvert (2), Mellegard (1), Rubin (5), Novak (2), Cavor (7).

TuS N-Lübbecke: Rezar, Asheim; Heiny (1), Baumgärtner, Petreikis (2), Strosack (7), Mundus, Dräger, Mrakovcic (2), Spohn, Nissen (2), Speckmann (3), Petrovsky (1), Skroblien (3), Franke (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Kolb/Kauth. - Zuschauer: 2067. - Zeitstrafen: Petrovsky (15., 42.), Nissen (36.), Mrakovcic (48.). - Siebenmeter: 5/4:2/2.

Wetzlars Tomislav Kusan lässt die Gästespieler Lutz Heiny (l.) Leos Petrovsky und Yannick Dräger (r.) nicht besonders gut aussehen und trifft.

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