Nur Zaungäste sind hier Böddigers Spielerinnen (v. l.): Juliane Reinbold, Vilte Duknauskaite, Julia Hasper und Sabrina Lizan, die Wettenbergerin Stephanie Schön (v.) nimmt Maß. FOTO: VOGLER
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Nur Zaungäste sind hier Böddigers Spielerinnen (v. l.): Juliane Reinbold, Vilte Duknauskaite, Julia Hasper und Sabrina Lizan, die Wettenbergerin Stephanie Schön (v.) nimmt Maß. FOTO: VOGLER

Starke zweite Halbzeit

  • vonMichael Wingefeld
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(miw). Eine Woche nach dem Derbysieg beim TV Hüttenberg bezwang die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Frauen auch den TSV Eintracht Böddiger. Nach 60 Minuten leuchtete ein klares 29:22 (16:12) zugunsten der Heimmannschaft auf der Anzeigetafel.

HSG-Coach Christoph Fähler resümierte nach dem Spiel: "Wir haben nach anfänglichen Problemen ein gutes Spiel gemacht und insbesondere zwischen der 30. und 45. Minute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das hat sich dann auch im Ergebnis widergespiegelt. In der Schlussphase haben wir viel gewechselt und dadurch etwas den Rhythmus verloren. Der Sieg war aber in keiner Weise gefährdet."

Der Gast aus Nordhessen kam aber zunächst besser in die Partie und konnte nach sieben Minuten mit 4:2 vorlegen, wenig später markierte Anne Kühlborn das 7:5 für Böddiger, so dass Fähler zu seiner ersten Auszeit griff. Fortan agierten seine Schützlinge besser und kamen immer wieder ins Tempospiel. So machte die HSG Wettenberg aus dem zwischenzeitlichen 5:7-Rückstand eine 14:8-Führung, zur Pause verkürzten die Gäste noch auf 12:16:

Die Gastgeberinnen kamen mit reichlich Schwung aus der Kabine und zeigten sich in den ersten 17 Minuten von ihrer besten Seite. In der Offensive spielten die Wettenbergerinnen druckvoll und mit viel Tempo, in der Abwehr trugen alle Spielerinnen im Verbund mit der Torhüterin dazu bei, dass sich Böddiger enorm schwertat, Tore zu erzielen. So baute die HSG ihren Vorsprung aus, musste in den 17 Minuten nur drei Gegentore hinnehmen und erzielte derweil zehn Treffer (26:15, 48.). In den letzten zehn Minuten spielte die Fähler-Sieben nicht mehr ganz so konsequent, wechselte durch, so dass die Gäste noch zu etwas Ergebniskosmetik kamen. In der kommenden Woche absolviert die HSG beim Rangzweiten TuS Kriftel ein schweres Auswärtsspiel, "bei dem es nichts zu verlieren gibt", so Fähler.

HSG Wettenberg: Habermehl, Rinn; Münch, Schuldt (5), Svenja Pohl, Goncalves (6), Tafferner (3), Theresa Pohl (3), Schwab, Krüger, Tröller (2), Till (2), Stefanie Schön (5), Katja Schön (3/2).

Eintracht Böddiger: Frommann, Dippel; Reinbold, König, Dieling, Eren, Hasper, Kühlborn (2), Gondermann (4), Schene (7/3), Lizan (3), Duknauskaite (6), Giese, Ivan

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch (Idstein). - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: 2:2 Minuten. - Siebenmeter: 3/2 - 5/3.

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