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Max Steinmüller vom GC Winnerod beim Bunkerschlag.

Starke Leistung vom Licher Luis Laurito

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Ein Highlight für die Golf-Jugend: Kürzlich standen in Nordhessen Jugendturniere zur Qualifikation für die Nationale Ausscheidung an, über die der Weg zu den deutschen Jugendmeisterschaften führt. Aufgrund des späten Saisonstarts wegen der Coronabeschränkungen war die Zahl der Qualifikationsturniere in den jeweiligen Altersklassen auf eins reduziert worden.

Die Mädchen schlugen im GC Waldeck ab, die Jungen in Kassel-Wilhelmshöhe. Für den Licher GC waren Emma-Louisa Schultheiß und Lily Menge (beide AK 14) sowie Luis Laurito und Lorenz Kuhn (beide AK 16) am Start, den GC Winnerod vertraten Coco Väth (AK 14), Saphira Väth (AK 16) und Max Steinmüller (AK 18).

Weibliche Jugend: In der AK 16 musste man unter die besten sieben, in der AK 14 unter die besten elf, um eine Runde weiter zu kommen. Der Platz des GC Waldeck weist viele Höhenunterschiede auf - und ist so alles andere als einfach zu spielen. Saphira Väth (Winnerod) benötigte in der AK 16 für ihre beiden Runden insgesamt 170 Schläge (87+83). Das reichte zum neunten Platz, womit sie das Ziel der Qualifikation für den Vorentscheid ebenso verpasste wie in der AK 14 ihre Schwester Coco Väth (Winnerod) und Lily Menge (Lich), die beide mit insgesamt 196 Schlägen sich den 20. Platz teilten. Emma-Louisa Schultheiß hatte das Turnier mit einer 89 begonnen, in der zweiten Runde wurden es drei Schläge mehr. Mit dem Gesamtscore von 181 Schlägen teilte sie sich mit zwei weiteren Spielerinnen Rang zehn und qualifizierte sich für den Vorentscheid, zu dem sie am 9. Juli im GC Spessart antreten wird.

Männliche Jugend: Auf der Anlage des GC Kassel-Wilhelmshöhe ist die Umgestaltung der Grüns noch nicht abgeschlossen. »Die Neuen sind härter, und das machte es schwerer, sie anzuspielen, besonders, wenn man mit Rückenwind den Ball flacher und mit weniger Spin spielen musste«, umriss Luis Laurito vom Licher GC eine der Herausforderungen auf diesem Platz. Er und sein Teamkollege Lorenz Kuhn hatten zuletzt in der DGL eine gute Form gezeigt und waren entsprechend ambitioniert in der AK 16 nach Kassel gereist. Beide mussten vor allem um die Grüns herum kämpfen, um nicht zu viele Schläge zu verlieren, legten aber mit solidem langen Spiel den Grundstein für gute Ergebnisse. Kuhn lag mit einer 77er-Auftaktrunde auf dem geteilten vierten Platz, Laurito notierte eine 75 und ging mit einem Schlag Rückstand auf den Führenden in die Schlussrunde. Hier wurde es für Kuhn eine 78, was am Ende den fünften Rang bedeutete. Laurito steigerte sich um zwei Schläge und hielt so die Konkurrenz auf Distanz, bis auf den Lokalmatadoren Miguel Morato Brede, der am Schlusstag mit einer 71 die beste Runde des Wochenendes spielte und sich mit Laurito Platz eins teilte. Laurito und Kuhn sind damit für den Vorentscheid am 9. Juli auf der Anlage des GC Rhein-Wied qualifiziert.

In der AK 18 war Max Steinmüller am Start, der letzte Verbliebene eines starken Winneröder Jugendteams, das inzwischen das Grundgerüst der Clubmannschaft bildet. Er möchte seine Jugendlaufbahn mit einer weiteren Teilnahme an deutschen Meisterschaften beenden, ist zurzeit aber noch auf Formsuche und ließ sich bei der Vorbereitung von Kassels Pro Andrew Winstanley coachen. Am Ende wies seine Scorekarte einige Schwankungen auf, insgesamt vier Birdies standen vier Doppel- und ein Triple-Bogey gegenüber. Mit Runden von 79 und 81 Schlägen wurde es am Ende der geteilte achte Platz, die Teilnahme am Vorentscheid am 9.7 Juli beim G&CC Hamburg Treudelberg war letztlich ungefährdet.

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